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SKS Rennkompressor im Test

SKS Rennkompressor

Die SKS-Rennkompressor-Pumpe ist eine der beliebtesten Pumpen im Radsport und nicht nur deshalb unsere neue Redaktionspumpe. Warum das so ist, erfahrt ihr im folgenden Test.

Preis

Der UVP des SKS-Rennkompressors liegt bei 59,99 Euro. Dieser Preis wirkt nur auf den ersten Moment hoch, denn die Pumpe hält länger als die meisten anderen. Somit spart ihr am Ende Geld und Ärger ein.

Der Netzpreis liegt bei:

SKS Luft und Standpumpe Rennkompressor, Orange, 10063
Preis: EUR 45,94
Sie sparen: EUR 25,01 (35 %)
20 neu von EUR 45,940 gebraucht
SKS Pumpe Rennkompressor E.V.A.-Schlauchanschluss, 10062
Preis: EUR 54,03
Sie sparen: EUR 16,92 (24 %)
27 neu von EUR 48,592 gebraucht von EUR 44,90

Verarbeitung und Materialien

Die Pumpe überzeugt schon beim Auspacken. Die Verarbeitung der Materialien ist sehr gut, aber das ist nur die halbe Miete. Die wichtigen Grundelemente wie das Standrohr ist aus Stahl und der Fuß ist aus Gusseisen. Ihr bekommt schnell den Eindruck, dass hier auf Haltbarkeit, statt der üblichen zwei Jahresfrist gesetzt wird.

SKS Rennkompressor Standfuß

SKS Rennkompressor Standfuß

Das bestätigt mein eigener Rennkompressor, der schon seit über fünf Jahren ohne Probleme durchhält. Im Einsatz ist sie bei mir mit dem Multi-Valve-Pumpenkopf. Kunststoff findet man eher selten an dieser Pumpe. Die Teile, die daraus bestehen, sind robust dimensioniert. Sehr elegant ist der Griff zum Pumpen, denn anders als die Standardpumpen ist dieser aus Holz gefertigt.

SKS Rennkompressor Holzgriff

Ventilanschlüsse

Egal welches Ventil wir haben, die Funktion ist denkbar einfach. Beim Multi-Valve-Pumpenkopf haben wir das Auto- und Sclaverandventil separat.

Multi-Valve-Pumpenkopf

Multi-Valve-Pumpenkopf

Beim Sclaverandventil müssen wir die Schraube am Ventil aufdrehen und die kleinere Öffnung des Ventilanschlusses darauf schieben. Den Ventilanschluss-Hebel umlegen, und dann wird gepumpt. Beim Autoventil ist nichts weiter zu machen. Hier verwenden wir aber die größere Öffnung am Ventilanschluss.

Multi-Valve-Pumpenkopf Ventilanschlüsse

Multi-Valve-Pumpenkopf Ventilanschlüsse

An der Redaktionspumpe haben wir den E.V.A- Ventilanschluss. Dieser verbindet beide Anschlüsse in einen. Möglich macht dies ein Gummiring, welcher fest zusammengepresst wird und sich somit an die Ventilformen anschmiegt.

SKS Rennkompressor E.V.A.-Ventilkopf (offen:geschlossen)

SKS Rennkompressor E.V.A.-Ventilkopf (Teile)

SKS Rennkompressor E.V.A.-Ventilkopf (Teile)

Im ersten Moment ist es etwas ungewohnt, mit diesem Ventilanschluss ein Sclaverandventilschlauch aufzupumpen. Der E.V.A- Ventilanschluss wird mit Gefühl auf das Ventil geschoben. Dabei müssen wir aber nicht das Ventil bis zum Anschlag in den Anschluss stecken. Etwas schade finde ich hier, dass der Hebel am Anschluss etwas schwerer umzulegen ist als am Multi-Valve-Pumpenkopf.

Funktion

Nun kommen wir zum Wichtigsten. Das Aufpumpen funktioniert ohne Probleme, durch das dünne Tauchrohr sind auch hohe Drücke leicht zu stemmen. Bis zu 16 Bar sind möglich, die meisten Kompressoren schaffen dies nicht einmal. Um beim Rennrad den Reifen mit acht Bar zu befüllen, benötigte ich 25 Sekunden. Beim anderen Extrem, dem Fatbike, waren es 56 Sekunden, um ungefähr auf ein Bar zu gelangen. Viel wichtiger finde ich allerdings, dass es auch nach mehr als fünf Jahren noch ohne Probleme möglich ist, seine Reifen mit mehr als acht Bar aufpumpen zu können, ohne dass es an einem Dichtring oder dem Gummischlauch der Pumpe zischt. Andere werden mit der Zeit undicht und an Ersatzteile kommt man schlecht heran. Bei dem SKS-Rennkompressor ist dies nicht so. Jedes Teil kann bei SKS oder dem Fachhändler nachbestellt werden, falls doch etwas sein sollte.

Fazit

Das Design der Pumpe ist auf Funktionalität getrimmt. Ich finde sie deshalb genau gelungen. Zu meckern habe ich persönlich nichts. Einige stören sich daran, dass die Skalierung des Manometers zu klein ist. Ich dagegen habe weder beim Mountainbike noch beim Rennrad Probleme den richtigen Druck auf meine Reifen zu bekommen.

SKS Rennkompressor Manometer

SKS Rennkompressor Manometer

Für das Fatbike ist die Pumpe nicht so gut geeignet, da die Skalierung des Manometers zu groß ist. Aufpumpen ist dennoch ohne Probleme möglich, nur weiß man nicht genau, ob man 0,5 oder 0,7 Bar aufgepumpt hat. (SKS entwickelt aber bereits eine spezielle Fatbike-Pumpe.)

Die Redaktion kann die Pumpe nur weiterempfehlen, sonst hätten wir sie auch nicht zweimal.

Hi, ich bin Matthias und ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike. In meiner aktiven Vereinszeit bin ich MTB-Rennen gefahren. Heute betreibe ich das Hobby in meiner Freizeit und teste Bikes, Material und sonstiges Zubehör.

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