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AusrĂŒstung & Zubehör

Test Fahrradhelm mit Visier: Casco Speedairo

Casco Speedairo Fahrradhelm

Heute befindet sich ein Fahrradhelm mit Visier bei mir im Test. Der Casco Speedairo. Dieser Helm ist fĂŒrs Rennrad und alle anderen sportlich- und schnellfahrenden RĂ€der sehr gut geeignet. Sein futuristisches Design macht ihn fĂŒr mich anfangs sehr gewöhnungsbedĂŒrftig. Besonders das Visier am Fahrradhelm ist fĂŒr mich was ganz Neues und bisher nie ausprobiertes.

Der Casco Speedairo hat eine starke Aerodynamik und bietet optimale KĂŒhlung um nicht unterm Helm zu schwitzen. Das Visier wird sehr gut mit Luft versorgt und so kann es auch bei kalten Temperaturen nicht beschlagen. Die Problematik von Sportbrillen, die oft bei einer kurzen Pause beschlagen, ist hier also nicht zu finden.

Sehr positiv ist der kontaktlose Halt auf dem Kopf. Ich spĂŒre den Helm ĂŒberhaupt nicht weil er nicht aufliegt sondern von einem Netz auf dem Kopf gehalten wird. Durch diesen Komfort passt sich der Helm sehr gut an jede Kopfform an. Wo andere Fahrradhelme gerne drĂŒcken und aufwĂ€ndig eingestellt werden mĂŒssen, ist der Casco Speedairo sofort einsatzbereit. Großer Vorteil ist auch die dadurch entstehende Luftströmung die den kompletten Kopfumfang erreicht.

Das Visier – also die Speedmask – schĂŒtzt vor Fahrtwind, Insekten und natĂŒrlich Sonneneinstrahlung. Zwar spĂŒre ich Luftströme an den Kopfaußenseiten aber ich bekomme auf dem Rennrad keinen Wind in die Augen. Dank Visier statt Sonnenbrille habe ich bei jeder Jahreszeit einen echten Panorama-Blick und muss nicht mehr die Sonnenbrille im Sichtfeld ertragen. Zugegeben, auch die Brille spĂŒrt man im Grunde schnell nicht mehr.

Der Fahrradhelm fĂŒr BrillentrĂ€ger

Der Helm mit Visier ist aber auch fĂŒr BrillentrĂ€ger optimal. Im Freundeskreis haben einige Radfahrer eine Brille und oft Probleme mit Helmen. Da man das Visier durch eine Gummiband-Befestigung einfach vorziehen und hochschieben kann, ist der Helm selbst fĂŒr BrillentrĂ€ger einfach aufzusetzen. Danach das Visier runterziehen und man kann starten. Es drĂŒckt einfach nichts. Dunkle, orange und klare Visiere gibt es als Austauschzubehör zu kaufen.

Video zum Casco Speedairo

Ich kann den Fahrradhelm mit Visier nur empfehlen und meine Ausfahrten auf dem Rennrad werden wohl in Zukunft ohne Sonnenbrillen und dafĂŒr mit Visier stattfinden. Einfach ein sehr angenehmes Fahren. Der Preis ist mit aktuell gut 250 Euro natĂŒrlich wirklich sportlich. Da muss ich zugeben, denkt man scharf nach ob man das Geld ausgeben will. Einmal ausprobiert weiß man jedoch warum der Helm seinen Preis wert ist. Meinen Test hat er definitiv bestanden.

Mit einem Gewicht von ca. 330 Gramm ist der Casco Speedairo ein leichter Helm. NatĂŒrlich findet man auf dem Markt noch leichtere Produkte. DafĂŒr setzt man dann aber noch eine Sportbrille auf die ebenfalls ein paar Gramm mitbringt und keinesfalls diesen Panoramablick erlaubt. Weiter muss man viele Helme spĂŒrbar auf dem Kopf tragen. Nicht so bei diesem. Der Helm mit Visier sitzt schließlich mit einem Netz auf dem Kopf auf und man spĂŒrt ihn dadurch nicht.

Selbst wenn der Verschluss nicht einhĂ€ndig zu bedienen wĂ€re – was er nĂ€mlich ist – gewinnt dieser Helm bisher alles was ich probiert habe. Die Riemen sind ĂŒbrigens auch sehr zart und es drĂŒckt nichts.

Ich beginne als Blogger im Fahrrad-Bereich meine Testberichte ja erst. Daher bin ich sehr gespannt was mich im Bereich der Fahrradhelme in Zukunft noch erwarten wird.

Update vom 29. Mai 2014

Ich bin mit diesem Helm vor wenigen Tagen die 322 km Tour der Mecklenburger Seen Runde gefahren. Unterschiedlichstes Wetter wie Regen und Wind, aber auch Tag- und Nachtfahrt standen auf dem Programm. Weil ich Platz sparen musste habe ich kein Visier gefahren sondern eine selbsttönende Brille. So hatte ich bei Tageslicht und in der Nacht optimale Sicht.

Ziel der Mecklenburger Seen Runde

Ziel der Mecklenburger Seen Runde nach ca. 322 Kilometern.

Der Casco Speedairo bewies einen perfekten Halt auf meinem Kopf. Er hat mich nicht durch DrĂŒcken oder Wackeln gestört. Was auch daran liegt, ihn vorher gut eingestellt zu haben. Sein Gewicht ist gering und so hatte ich keine Probleme mit dem Nacken. Immerhin habe ich den Helm 13 Stunden durchgehend auf dem Kopf getragen.

Insekten wurden sehr gut vorm integrierten Gitter ferngehalten. Nichts kam auf meinen Kopf. Und auch wĂ€hrend des Regens kann ich mich nicht beklagen. Ich habe keinen Regenschutz ĂŒbergezogen sondern bin einfach los. Mir lief kein Wasser vom Kopf. Und kalt wurde mein Kopf ebenfalls nicht.

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Nach wie vor bin ich vom Casco Speedairo Helm ĂŒberzeugt. Und wenn ich keine Nachtfahrten habe, fahre ich den Helm mit Visier statt Sportbrille. Was noch viel mehr Spaß macht, dank Panoramablick. 🙂

Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der VĂ€tternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

4 Comments

4 Kommentare

  1. Ludwig Walte

    15. November 2014 at 09:07

    Vor einigen Monatenbin ich mit dem Pedelec auf das Gesicht gestĂŒrzt u. das Nasenbein gebrochen.
    Ich suche deshalb einen Helm der auch das Gesicht schĂŒtzt. Ist der Helm mit Visier geeignet?
    MfG L. Walter

    • Soeren

      14. Januar 2015 at 13:56

      Hallo Ludwig,

      ich hoffe es blieben keine Verletzungen bestehen.

      Einen solchen Helm mit Visier möchte ich dir nicht als „Schutz“ des Gesichts beim Sturz empfehlen. Ich habe nicht getestet was mit dem Visier passiert wenn man es auf Beton wirft. Es ist sehr robust und ich verwende es auf dem Rennrad auch generell. Aber wegen des Windes und dem Verzicht auf eine Sportbrille. Es schĂŒtzt auch bei SteinschlĂ€gen, Insekten etc. vollstĂ€ndig.

      Trotzdem, als Schutz vor einem Nasenbeinbruch will ich es nicht hinstellen. Außerdem sieht es ein Rennhelm auf dem Pedelec vielleicht auch nicht ideal aus. Auch wenn am Ende der Schutz immer PrioritĂ€t hat. Im Sport wird fĂŒrs Gesicht ein Full-Face Helm verwendet. Das sind die Helme, die im Downhill eingesetzt werden.

  2. D.Deter

    26. April 2015 at 20:15

    Hallo,
    habe heute Deinen Bericht zum Vasco-Helm mit großem Interesse gelesen.
    Ich bin allerdings kein Rennradfahrer, fahre aber mit einem „schnellen“ Pedellec. Da ich BrillentrĂ€ger bin, finde ich diesen Visiertem sehr interessant.
    Wie sind inzwischen Deine Erfahrungen mit dem Visier? Zerkratzt es sehr schnell oder eher weniger?
    Hast Du zufÀllig auch schon das neue sich selbst einfÀrbende Visier (CASCO SPEEDmask VAUTRON) getestet?
    Vielen Dank fĂŒr eine Antwort
    GrĂŒĂŸe auch Berlin / Brandenburg
    detlev

    • Soeren

      3. Juni 2015 at 09:54

      Hallo Detlev,

      ich fahre noch immer das erste Visier (Orange) und habe bisher keine Probleme mit Kratzern. Allerdings packe ich den Helm auch immer wieder vernĂŒnftig weg und lasse ihn nie irgendwo rumliegen. Er hĂ€ngt bei mir auch nicht am Lenker, sondern kommt wenn, in den Rucksack. So vermeide ich das zerkratzen. Im Zweifel wĂŒrde ich mir natĂŒrlich ein ein neues Visier kaufen.

      Mit dem selbsttönenden Visier habe ich keine Erfahrungen. Ich fahre nur selbsttönende Brillen. Kann ich dir leider nicht weiterhelfen, sorry.

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