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Fahrradnavigation im Test – Navigationsgeräte

Fahrradnavigation

Fahrradnavigation – Zielsicher auf Radtouren navigieren

Mit Hilfe der Fahrradnavigation lassen sich kurze und lange Strecken in unbekannten Regionen problemlos mit dem Fahrrad erkunden. Verschiedene Fahrradnavigationsgeräte im Test überzeugen. Dennoch sollte die Auswahl sorgfältig getroffen werden, da jede Fahrradnavigation ihre Eigenheiten mitbringt.

Es gibt nicht „das“ Navigationsgerät fürs Fahrrad. Wer sich für ein Gerät zur Fahrradnavigation entscheidet sollte genau wissen was er anstrebt damit zu tun. Viele Navigationsgeräte müssen Zuhause am eigenen PC mit den geplanten Routen bestückt werden. Diese werden i.d.R. als GPX-Dateien von Portalen wie GPSies.com heruntergeladen oder mit Programmen selbst zusammengestellt. Wer jedoch seine Fahrradtour direkt im Navigationsgerät starten möchte und vorher keine feste Route planen will, der sollte explizit darauf achten, dass die Fahrradnavigation das kann.

Fahrradblog.de gibt Tipps rund um die Fahrrad-Routenplanung und die passende Auswahl an Fahrradnavigationsgeräten. Wir haben zahlreiche Fahrradnavigation im Test und stellen die Geräte vor.

NamePreisInformationenAngebot
Teasi one 3ca. 140 EURDetails anzeigenShop öffnen
Garmin Edge 810ca. 270 EURDetails anzeigenShop öffnen
Garmin Edge 1000ca. 350 EURDetails anzeigenShop öffnen
Teasi Proca. 160 EURDetails anzeigenShop öffnen
Falk LUX 32ca. 200 EURDetails anzeigenShop öffnen
Falk IBEX 32ca. 350 EURDetails anzeigenShop öffnen
Sigma ROX 10 GPSca. 180 EURDetails anzeigenShop öffnen

Fahrradnavigation im Test

Garmin Edge 810 Fahrradnavigation

Garmin Edge 810 Fahrradnavigation

Mit dem passenden Produkt zur Fahrradnavigation kommt jeder ans Ziel. Die Fahrradnavigation kann bei Bedarf auch Zwischenziele einplanen, damit die Fahrradtour beispielsweise Sehenswürdigkeiten wie Burgen und Schlösser berücksichtigt. Je nach Navigationsgerät können bestimmte Straßenlagen abgelehnt werden. Zum Beispiel, dass die Routenplanung ohne Bundesstraßen erfolgt.

Die Zeit der Fahrradkarten ist zwar nicht vorbei – denn eine gute Karte sollte ruhig immer im Gepäck sein – aber sie werden immer weniger benötigt. Vor allem wenn der Akku leer ist, ist jeder froh noch eine Karte in der Tasche zu haben.

Radreisende fahren nach wie vor mit der typischen Fahrradkarte unter einer Klarsichtfolie in der Lenkertasche!

Moderne Fahrradnavigation verfügt über GPS-Empfang und navigiert den Radfahrer sicher zum Ziel. Dabei unterscheiden wir zwischen Geräten die Offline-Karten benutzen und denen, die eine Online-Navigation auf Material wie Google Maps durchführen.

Karten der Fahrradnavigation lokal speichern

Jeder Radreisende sollte sein Kartenmaterial auf der Speicherkarte des Navigationsgerätes speichern. Wenn unterwegs das Internet bzw. der GPS-Empfang ausfällt, ist gewährleistet dass man immer noch nach Karte fahren kann. Ohne GPS-Signal findet zwar keine Echtzeit-Navigation mehr statt, aber die Orientierung auf der Karte ist weiterhin möglich. Auch fürs Smartphone gibt es Apps die Kartenmaterial direkt auf dem Handy speichern und es lokal bereitstellen. Fahrradblog.de empfiehlt an dieser Stelle vor allem die App „Locus Pro“.

Im Vergleich zum Smartphone sind die meisten richtigen Navigationsgeräte jedoch deutlich im Vorteil. Die Fahrradnavigation auf einem klassischen Navigationsgerät erfolgt bei wesentlich weniger Akku-Verbrauch. Die Geräte können viel mehr Stunden ohne Aufladen navigieren und die Displays sind oft auch bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut lesbar. Probiert das mal bei einem Smartphone. Außerdem haben diese Geräte die Karten direkt auf der Speicherkarte und müssen nie übers Internet nachladen.

Viele Radfahrer denken bei der Fahrradnavigation noch immer an das teure Kartenmaterial von namhaften Herstellern. Dies ist gar nicht mehr notwendig. Das meiste Material gibt es inzwischen online als Open-Source Karten und kann kostenlos heruntergeladen und auf dem Navigationsgerät installiert werden.

Info: Navigationsgeräte mit installiertem Kartenmaterial brauchen auch im Ausland keine Karten via teurer Internetverbindung herunterladen.

Zurück zur Route – Funktion

Jeder verfährt sich mal. Manchmal verlässt man die gewählte Route auch absichtlich. Etwa wenn es spontan zu einem Café gehen soll. Egal aus welchem Grund die Route verlassen wird, die Fahrradnavigation kann mit der Trackback-Funktion den Radler wieder auf seine gewünschte Strecke bringen. Dadurch wird Verfahren gar nicht mehr so dramatisch wie noch vor einigen Jahren mit der Papierkarte.

Wetterfest – Navigieren im Regen

Jedes moderne Fahrradnavi ist wetterfest und spritzwassergeschützt verarbeitet. Regen ist zwar nie das optimale Wetter für Geräte, aber sie funktionieren dennoch. Wir empfehlen aber trotzdem einen Regenschutz. In Hüllen verpackte Navigationsgeräte leben einfach länger. Nur weil ein Produkt im Regen eingesetzt werden kann bedeutet es nicht dass es wasserdicht ist. Die meisten Geräte sind nur gegen Spritzwasser geschützt. Tauchen können sie nicht!

Bedienung der Fahrradnavigation

Die meisten Geräte werden direkt über das Display bedient. Das Touch-Display funktioniert wie beim Smartphone. Von der Sensibilität darf es jedoch nicht verglichen werden. Ein Touch-Display beim iPhone oder Samsung ist schon deutlich besser. Darum geht es bei der Fahrradnavigation allerdings nicht. Die Displays sind in ihrer Helligkeit so einstellbar, dass auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch die Route erkennbar ist.

Wenige Geräte haben auch eine kleine Tastatur zur Bedienung. Meistens dient diese aber nur noch zum Bestätigen einer Aktion und für die Zurück-Funktion. Richtige Eingaben wie etwa das Ziel, eine Sehenswürdigkeit etc. werden über eine digitale Tastatur auf dem Display gemacht.

Akkulaufzeit bei der Navigation

Der Akku ist bei einer guten Fahrradnavigation äußerst wichtig. Je nach Streckenlänge braucht man verschiedene Kapazitäten. Ein gutes Navigationsgerät kommt auf eine Leistung von 8 bis 12 Stunden. Darunter fallen u.a. das Garmin Edge 810 und das Teasi One 2. Erfahrungen diverser Falk-Nutzer deuten häufig auf geringere Laufzeiten hin – wobei wir das nicht bestätigen, da wir beispielsweise das Falk IBEX 32 ebenfalls mit knapp über 8 Stunden im Einsatz hatten.

Die Fahrradnavigation via Smartphone endet bei uns erfahrungsgemäß auch nach 7 bis 11 Stunden wenn Google Maps oder Komoot zum Einsatz kommen. Mit Locus Pro ist die Leistung noch etwas höher.

Damit der Strom unterwegs nicht ausgeht, empfehlen wir generell eine Powerbank als externen Akku dabei zu haben. Mit diesen Akkus lassen sich die Fahrradnavigationsgeräte mehrere Tage nachladen bevor erstmals eine Steckdose aufgesucht werden muss.

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Verkehrsmeldungen fürs Fahrrad

Über die Relevanz von Verkehrsmeldungen während einer Fahrradtour kann gestritten werden. Ein Stau interessiert meistens nicht. Jedoch liefern integrierte TMC-Empfänger auch Informationen über Baustellen und Streckensperrungen. Dies ist bei der Tour mit dem Fahrrad schon wichtig, da es über die Route entscheiden kann, wenn ein Streckenabschnitt gesperrt ist.

Sehr gute Navigationsgeräte können bei Streckensperrungen direkt Alternativen vorschlagen. Für alternative Routenvorschläge ist unbedingt ein GPS-Signal erforderlich.

Speicherkapazität für die Fahrradnavigation

Austauschbare Speicherkarten für die Fahrradnavigation

Austauschbare Speicherkarten für die Fahrradnavigation

Die Karten benötigen Speicherplatz. Und das je nach Landeskarte und Version nicht besonders wenig. Wenn dann gefahrene Routen heruntergeladen und gespeichert werden, brauchen auch diese zusätzliche Kapazität auf der Speicherkarte. Jede Fahrradnavigation ist mit einer Micro-SD Speicherkarte ausgestattet. Oft sind vom Hersteller bereits Deutschlandkarten oder andere Länder vorinstalliert. Wer genug Kapazität möchte, kauft sich eine 64 GB Speicherkarte und erweitert seine Fahrradnavigation.

Kleine Micro-SD Speicherkarte

Kleine Micro-SD Speicherkarte

Kleine Speicherkarten reichen manchmal nur für ein Land. Fahrradtouren durch mehrere Länder würden bedeuten, dass der Anwender bei Überschreiten der Landesgrenze seine Speicherkarte leeren müsste, um dann die Karte des nächsten Landes aufzuspielen. Oder man nimmt mehrere kleine Karten mit und tauscht sie unterwegs. All diese Mühe spart man sich durch eine ordentliche Speicherkarte.

Routenaufzeichnung und Statistiken

Viele Navigationsgeräte gehen dem Trend nach, dass der Benutzer seine Daten gerne auswertet und in Statistiken pflegt. Deshalb können Routen die man fährt, heute auch aufgezeichnet werden. Nach der Tour kann die Route auch exportiert werden und auf anderen Portalen wie Strava, Runtastic oder GPSies mit anderen Leuten geteilt werden.

Über Funktionen wie Kalorienverbrauch, Höhenmeter, Kraftmessung und andere Werte, lässt sich die körperliche Leistung zusätzlich analysieren. Besonders wertvolle Analysen liefern hierbei Produkte wie der Sigma ROX 10, zu dem der Benutzer eine komplette Software für PC / Mac erhält und dort Analysen wie Profi-Radsportler.