Magnetische Fahrradklingel: Nello

Schon klingelt Nello
Schon klingelt Nello

Damit ein Fahrrad als verkehrssicher gilt benötigt es zwingend eine Klingel. Allerdings finden viele Biker diesen Gegenstand als störend. Ich selbst zähle mich im übrigen auch zu dieser Gattung. Sicherlich ist das nicht der Hauptgrund für das italienische Designstudio Palomar gewesen eine abnehmbare Fahrradklingel zu entwerfen. Nello lässt sich dennoch via Magnet am Lenker festmachen oder demontieren.

Die Glocke wird mit einem elastischen Band und einem magnetischen Drehknopf ausgeliefert. Geklingelt wird mittels Druck auf den Kopf des Bällchen. Für Abwechslung sorgen verschiedene Klingeltöne, denn sobald du Nello erneut aufsteckst, ertönt ein anderer. Die stellt natürlich einen weiteren Grund da, Nello nicht immer montiert zu lassen, obwohl das Teil tatsächlich cool aussieht.

Der kleine Ball kostet 20 Euro und ist in schwarz und grau (off-white) sowie rot erhältlich.

2 Kommentare zu Magnetische Fahrradklingel: Nello

  1. Wir haben uns eine solche Klingel für 20 EUR gekauft. Schon nach 3 Monaten funktionierte sie nicht mehr und gab nur noch extrem leise Signale von sich – trotz Batteriewechsel! Mag ja ganz trendy sein aber bei der Verarbeitung läuft das Teil für mich eher unter Elektronikschrott.

  2. Ob das Teil bei Erschütterung runterfällt, habe ich erst gar nicht ausprobiert, denn die Kombination Magnet mit der sehr elastischen Gummibefestigung (aus den Löchern im Band werden dabei recht lange Langlöcher) ergibt schon mal eine ziemlich wacklige Kugel. Das ist unpraktisch, weil ich das Ding schon sehr deutlich von oben drücken muß, damit es tut(et). Nach jeder Betätigung wechselt es den Klingelton, nicht nur, wenn man die Kugel wegnimmt und wieder draufsetzt, das finden wir auch nicht so witzig. Und dass ich die Kugel leicht entnehmen und in die Tasche stecken kann, führt dazu, dass ich das auch immer machen sollte. Hin und wieder werde ich die Kugel also noch in der Tasche haben, wenn ich eigentlich grad klingeln sollte. Fazit: originell ja, praktisch nein.

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