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Fahrradsimulator – Vergleich und Test

Inzwischen gibt es einige gute Fahrradsimulatoren die das Training auf der Rolle abwechslungsreich gestalten. Wir haben vor allem drei dieser Fahrradsimulatoren näher angeschaut und getestet. Um einen dieser Simulatoren bzw. virtuellen Trainer benutzen zu können, ist ein Rollentrainer unbedingt notwendig.

Zwift Fahrradsimulator

Zwift gehört zu den neuesten Fahrradsimulatoren und virtuellen Trainern. Echte Profis trainieren mit Zwift und treten gegen Freunde und Kontrahenten weltweit an. Beste Grafik und reale Trainingswerte.

bkool

BKOOL ist einer der ersten virtuellen Trainer für Rennradfahrer. Mit über 500.000 Strecken kann jeder Sportler in Regionen seiner Wahl die Herausforderung finden und seine Grenzen entdecken.

CycleOps Fahrradsimulator

CycleOps gehört zum gleichnamigen Hersteller von Rollentrainern. Nutzer der CycleOps Trainer können eine direkte Verbindung via ANT+ zur Software herstellen.

Alle drei Fahrradsimulatoren bieten eine kostenlose Testphase ohne Abo an. Bevor du dich für eine Software entscheidest, ist es ratsam alle drei Dienste auszuprobieren. Die technischen Voraussetzungen sind identisch. Du brauchst einen Rollentrainer mit ANT+ Verbindung zu deinem PC oder Mac. Dadurch kannst du direkt online spielen.

Effektives Training

Virtuelle Trainingssoftware ist eine gute Variante um sein seinen Fitnesszustand weiter zu verbessern. Ob im Winter, wenn draußen an das Rennrad nicht zu denken ist, oder ob generell bei schlechtem Wetter, der Rollentrainer ist mit diesen drei Angeboten ein effektives Trainingsangebot.

Hast du bereits Erfahrungen mit Zwift, BKOOL oder CycleOps gemacht? Nutzt du eventuell sogar einen anderen Trainer? Teile deine Erfahrungen aus Tests und aktiver Nutzung mit anderen Lesern. Schreibe dazu unten einen Kommentar, der dann direkt bei uns veröffentlicht wird.

1 Comment

1 Kommentar

  1. Rolph

    25. April 2016 at 14:02

    Ich trainiere seit zwei Jahren auf BKOOL (Rolle und Simulationssoftware). Auffällig bei der Rolle ist der unglaubliche Abrieb des Indoormantels. Möglicherweise ist dies aber bei allen Rollen ähnlich.

    Was die Simulationssoftware angeht ist die Aufmachung und die Idee wirklich sehr gut und würde Suchtgefahr permanent mit sich bringen. Allerdings gibt es einige Mängel, die BKOOL einfach nicht abstellt, trotz permanenter E-Mails an die Spanier. Der Service ist generell unbefriedigend, weil es keinen deutschen Support gibt und die Kommunikation direkt mit Spanien erfolgt. Die Kollegen antworten in der Regel sehr schnell, allerdings beantworten sie nie die Frage zu einem Problem. Das liegt meiner Meinung nach auch an den schlechten Englischkenntnissen der Kollegen. Über die Zeit habe ich den Eindruck, dass dem Hersteller die Onlinefahrer weglaufen, da die Updates seltener werden und die Fehler dennoch in der Simulation drin bleiben.

    Auch fällt auf, dass sehr viele virtuelle Fahrer derzeit in den Rennen bleiben, reelle Fahrer aber Mangelware werden. Sonntags 18 Uhr konnte man normalerweise einen beliebigen Kurs fahren und man erhielt sehr schnell Mitfahrer. Dies ist mittlerweile nicht mehr der Fall. Ferner erfolgen sehr viele Serverabbrüche im Onlinerennen, woraus ich schliesse, dass die Serverkapazitäten an der Grenze sind und seitens BKOOL an der Aufrüstung der Kapazität gespart wird.

    Ein immer wieder angemerktes Problem ist die Berechnung der zeitlichen Abstände zum Vordermann oder die verbleibende Zeit zum Ziel. Diese wird über den aktuellen Leistungswert berechnet. Die Durchschnittsgeschwindigkeit fliesst nicht in die Berechnung ein. Dadurch schwanken diese Zeiten im Verlauf extrem, sind totaler Unsinn und es entstehen Stilblüten, dass die Zeit bis zum Ziel sehr schnell abnimmt, wenn man zB. mit 11 km/h einen Berg hinauffährt sie aber wieder extrem zunimmt, wenn man mit 75 km/h den Berg hinunterfährt, da die hierfür verwendete Leistung geringer ist als beim Bergauffahren. Diese extreme Ungenauigkeit nervt total.

    Ich habe BKOOL mehrfach auf diesen Missstand hingewiesen und kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies wirkliche Radprofis, die mit dem System trainieren, lange mitmachen. Eine weitere Schwachstelle ist das Erkennen des USB WLAN Adapters, der die Verbindend zwischen Rechner und Rolle herstellt. Das gelingt nur, wenn man mehrfach den Adapter zieht und wieder hineinsteckt. Auch kann es passieren, dass der Adapter erkannt wird aber die Werteermittlung beim Start des Rennens einfach nicht stimmt ( in der Regel zu kleine Werte). Auch dann muss man während der „Fahrt“ den Adapter meist mehrfach ziehen, damit es klappt. Das dies kein Einzelfall ist, erkennt man daran, dass andere Fahrer beim Start oft ebenfalls stehen bleiben und nicht sofort losfahren. Das ist insbesondere nervig, wenn man seine Leistung verbessern möchte. Zeitweise gibt es Totalausfälle in der Gesamtzeitermittlung. Hier tauchen auf einmal für die Gesamtstrecke Negativzeiten auf.

    Auch sind konstante Leistungsspitzen möglich (so 800 Watt, obwohl man nicht tritt) wodurch man Bestzeiten erzielt und in der Bestenliste ewig vorne steht. Hier erkennt der Hersteller nicht, dass diese Bestenlisten einmal auf Sinnhaftigkeit hin überprüft werden müssen.

    Fazit: die Simulation an sich ist sehr gelungen. Ich habe nur den Eindruck, dass BKOOL der Meinung ist, hier eine Gelddruckmaschine entwickelt zu haben, die sich über die Onlinelizenzen finanziert. Der deutschsprachige Service ist übel schlecht und bei schriftlichen Anmerkungen zu definitiven Fehlern – also man ist quasi der ewige Betatester – erfolgt die Standardantwort, in der nächsten Version ist alles besser. Vom Eindruck her, wird aber immer die gleiche Version wieder aufgespielt, weil die Fehler einfach nicht abgestellt werden.

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