Kinderfahrrad – worauf beim Kauf achten

Kinderfahrrad Kaufberatung
Kinderfahrrad - Worauf es beim Kauf eines Fahrrads für Kinder ankommt.

Die Kinder wollen ihr erstes Kinderfahrrad, mit dem sie über den Hof und vielleicht auch ganz vorsichtig vor Mama und Papa fahren können? Dann wird es Zeit, sich ein paar Gedanken darüber zu machen, wie ein solches erstes Fahrrad beschaffen ist. Hier erfahrt ihr, auf was ihr beim Kauf achten solltet!

Auf die Maße kommt es an

Fahrräder werden in Zoll gemessen. Damit ist die Reifengröße gemeint, die unter anderem dafür ausschlagend ist, ob euer Fuß beim Treten den Boden berührt oder nicht. Diese Einheitsgröße wird auch bei den Kinderfahrrädern angewendet. Das jedoch liefert in den wenigsten Fällen eine befriedigende Antwort darauf, wie groß das Fahrrad für das Kind sein soll.

Dreh- und Angelpunkt bei einem Kinderfahrrad ist weniger die Zollangabe der Reifen als vielmehr die Größe des Kindes. Dabei sind zwei Größen sinnvoll:

  • Größe des Kindes
  • Größe der Schrittlänge

Wisst ihr, wie groß euer Sprössling und die entsprechende Schrittlänge sind, könnt ihr die Größe des Fahrrades schnell bestimmen.

Die Größe lässt sich an einem handelsüblichen Zentimetermaß ablesen. Da ist kerzengerades Stillstehen gefragt. Am meisten macht das den Kids an einer Größenmeterleiste Spaß, vor allem, wenn sie mit den Lieblingsfiguren verziert ist.

Die Schrittlänge zu ermitteln ist etwas umständlicher. Das Kind sollte dafür gerade an einer Wand stehen, und das am besten ohne Schuhe. Gebt ihm ein Buch, das es sich zwischen die Oberschenkel und bis an den Schritt klemmt. Der Buchrücken sollte dabei nach oben zeigen.

Lest nun von der oberen Buchkante bis zum Boden die Schrittlänge ab. Damit habt ihr alle Angaben, die ihr benötigt.

Der entstehende Abstand entspricht in etwa dem Fahrradbereich zwischen Sattel und Boden.

Wichtig bei einem Kinderfahrrad ist, dass das Kind einerseits den Boden mit dem Fuß erreichen kann, andererseits aber die Beine nicht zu lang sein sollten, sodass bei jedem Tritt die Fußspitze den Boden schleifen würde.

Welche Kinderfahrradgrößen gibt es?

Zunächst einmal sollte die Definition eines Kinderfahrrades klar sein. Letztendlich handelt es sich um ein kleineres Fahrrad, das gegebenenfalls mit Stützrädern ausgestattet werden kann.

Laufräder zählen nicht zu den Kinderfahrrädern, obgleich sie unter derselben Kategorie von einigen Händlern angeboten werden. Eine sehr bekannte Marke für solche Laufräder ist Puky. Wenn ihr nach „Puky Fahrräder“ sucht, landet ihr nicht selten bei Laufrädern dieses Herstellers.

Der Unterschied zwischen Lauf- und Fahrrädern ist schnell erklärt, wobei sich die Definition schon im Begriff verbirgt. Bei Laufrädern laufen oder rollen die Kids auf ihrem fahrbaren Untersatz. Sie müssen Kontakt mit dem Boden halten. Um auf einem Fahrrad zu fahren, ist der Bodenkontakt nur beim Ab- oder Aufsteigen nötig. Ansonsten lässt es sich dank Tretlager, Pedale und Kette wunderbar ohne Bodenberührung fortbewegen.

Größen

Wenden wir diese Definition an, ist das kleinste Kinderfahrrad 12 Zoll groß. Bis zum Kinderfahrrad 14 Zoll sind Stützräder in der Regel immer im Lieferumfang dabei. Aber auch bei den 16- und 18-Zollern können Stützräder mitgeliefert werden.

Was macht das Kinderfahrrad aus?

Kinderfahrräder unterscheiden sich von Standard-Fahrrädern einerseits optisch. Sie sind wesentlich kleiner und der Hersteller bietet viele leuchtende Farben an, die Mädchen und Jungen mögen (sollten). Anderseits gibt es jedoch noch weitere Faktoren, die für ein Kinderfahrrad sprechen und die hier im Folgenden ausgeführt werden sollen.

Einstieg

Der Einstieg beim Kinderfahrrad ist im Verhältnis zu einem 26“ oder 28“ Rad für Erwachsene, deutlich niedriger. Zudem gibt es auch für Kinder Fahrränder mit einem sehr tiefen Einstieg, wie man es sonst für typische Damenräder kennt. Den abgerundeten Einstieg findet man vor allem bei Puky Kinderrädern wie nachfolgendem.

Bremsen

Leichtgängige Tektro-Bremsen am Kinderfahrrad
Leichtgängige Tektro-Bremsen am Kinderfahrrad

Bei den Fahrrädern für Kinder sind in der Regel ein Rücktritt dabei sowie eine bis zwei Handbremsen an der Lenkergabel. Der Rücktritt garantiert einen schnellen Halt, während die Kids mit den Handbremsen beim gefühlvollen Zupacken und Loslassen mehr Probleme zu haben scheinen. Der Lenker selbst ist mit zwei Griffen ausgestattet, die wiederum einem festen Grip besitzen, sodass das Kind nicht allzu schnell abrutschen kann. Kinderräder für die Straße können bereits eine Gangschaltung aufweisen – mehr dazu unter Sicherheit.

Sicherheitswimpel

Und noch was haben vor allem Räder für die Jüngsten: ein Sicherheitswimpel (Fahne). Es dient in erster Linie der Sicherheit. Kinderfahrräder können hinter parkenden Autos oder erhöhten Hindernissen leicht übersehen werden. Daher ist eine solche Fahne zu empfehlen, jedoch nicht Pflicht. Sie zeigt den Autofahrern, dass hinter einem Busch oder Auto ein Kind auf dem Geh- oder Radweg fährt und besondere Obacht geboten ist.

Montage

Zu montieren ist der Wimpel recht einfach. Der Sicherheitswimpel hat am unteren Ende einen Stangenhalter, eine Art Öse. Diese wird an die hintere Radmutter montiert. Dazu wird die Radmutter kurzzeitig entfernt, der Stangenhalter auf die Schraube gesteckt, auf der sich die Radmutter befindet, und anschließend die Radmutter wieder festgeschraubt.

Gewicht

Das Gewicht des Kinderfahrrades gibt Aufschluss auf Stabilität und Preis. Ein sehr stabiles Kinderrad besteht aus einem Stahlrahmen ist entsprechend schwer. Vor allem beim Anfahren, Bremsen, Bergsteigung oder Schieben kann es etwas problematischer werden. Ein Stahlrahmen vermittelt allerdings auch eine hohe Robustheit, was sich gerade beim Anfahren und Hinfallen in der Anfangszeit bezahlt machen dürfte. Außerdem sorgt die Robustheit für eine lange Lebensdauer des Rades, zumindest, was den Rahmen betrifft.

Mögt ihr das Gewicht eurer Räder? Dann setzt eurer Gewicht mit ihnen ins Verhältnis und übertragt die Gleichung auf das Kinderfahrrad, dann habt ihr eine ungefähre Vorstellung, was ein Kinderrad wiegen sollte und könnt euch mit den Gewichtsangaben beschäftigen.

Kinder mit einem Gewicht von 20 bis 30 kg sollten ein Fahrrad mit weit unter 10 kg Gewicht erhalten. Das ist in der Praxis jedoch selten machbar. Sind die Fahrräder leichter als Stahlrahmenräder, haben sie entweder schlechte Rahmenqualität oder sie sind im hochpreisigen Bereich zu finden –  bei den Alurädern.

Schaltung

Für die Schaltung haben die Hersteller bei jedem Fahrrad die Wahl zwischen Ketten- und Nabenschaltung. Ihr werdet bald feststellen, dass die meisten sich für die Nabenschaltung entschieden haben. Die Kettenschaltung ist leichter als die Nabenschaltung und leichter einbinden lässt sie sich auch. Die Schalthebel oder Drehkomponenten müssen jedoch sehr präzise bewegt werden. Diese Präzision kann man einem Kind, das Fahrradfahren und Schalten lernt, nur schwer zumuten. Außerdem lässt sich die Schaltung nur im Treten durchführen. Die Nabenschaltung dagegen verzeiht eher mal ein paar Schaltausrutscher und das Kind kann sowohl beim Treten als beim Stehen in den nächsten Gang wechseln. Kinderfahrräder haben Schaltungen von drei bis neun Gängen.

Stützräder

Wie bereits erwähnt, aber hier noch einmal hervorgehoben: Kinderfahrräder, vor allem für die Jüngsten, haben im Lieferumfang oft Stützräder dabei. Stützräder sollen helfen, das Gefühl für das Fahren zu gewinnen, sodass die Balanceübungen dann ohne Stützräder wesentlich vertrauter wirken. Dennoch ist ihre Effektivität umstritten.

Rahmengeometrie und Körpergröße

Dass die Körpergröße besonders wichtig ist, werdet ihr spätestens bei dem Abstand zwischen Sattel und Lenker feststellen. Zwischen diesen beiden Komponenten befindet sich bei einem Rennrad oder Herrenrad normalerweise das Oberrohr. Kinderfahrräder besitzen durch den niedrigen Einstieg kein Oberrohr; dennoch spielt der Oberrohrraum eine Rolle.

Bei einem Rad mit einem für das Kind zu langen Oberrohrraum kann es mit den Händen die Griffe am Lenker nur schwer greifen und müsste immer in einer gestreckten Haltung auf dem Kinderrad verharren.

Diese Position kann über kurz oder lang zu Haltungsschäden führen.

Fazit: Das Kind wäre für das Fahrrad zu klein bzw. der Oberkörper plus Arme zu kurz. Kinder, die vielleicht im selben Alter sind, aber höher gewachsen, hätten mit diesem Oberrohrraum vielleicht keine Probleme.

Wie weit der Abstand zwischen Lenker und Sattel sein darf, entscheidet sich also über die eigene Körpergröße.

Ein paar Regeln, wie euer Kind auf dem Rad sitzen sollte, könnt ihr im Abschnitt über Optimale Position nachlesen.

Ergonomische Formen

Sattel und Lenker sollten ergonomisch geformt sein, das heißt, sie sollten bequem sein und Haftung garantieren. Ein Kindersattel, der unbequem hart ist, wird nicht lange benutzt werden, und auch ein Lenker, der sich unangenehm anfühlt, sodass die Arme mit der Zeit weh tun, ist nichts für ein Kinderfahrrad.

Marken

Gute Kinderfahrräder zu erkennen, wird mit den Ansätzen einfacher werden. Ihr werdet schnell feststellen, dass es wenige Hersteller gibt, die gute Kinderfahrräder zu erschwinglichen Preisen anbieten.

Eine der Top-Marken für Kinderräder hinsichtlich des Gewichtes und der Rahmengeometrie sind KUBikes. Die Hersteller, Gebrüder Kuisle, machten aus der Not eine Tugend. Während der vergeblichen Suche nach geeigneten und leichten Fahrräder für ihre Kids kam den Brüdern die Idee, selbst welche zu produzieren. Sie setzten ihre Fragen und Wünsche in Ideen um und diese in die Herstellung. Somit entstanden leichte Kinderräder, ergonomischer Bau und einfacher Bedienung, vor allem für Bremsen und Gangschaltung. Aufgrund der sehr hohen Ansprüche der Macher an ihren Produkten liegen KUbikes im oberen Preissegment.

Puky ist vor allem für seine Laufräder bekannt. Bei diesen Kinderrädern habt ihr eine sehr große Auswahl. Für Kinder geeignete Fahrräder hat Puky allerdings auch. Puky liegt preislich im oberen Mittelfeld.

Vermont ist ein klassischer Fahrradhersteller, der auch Kinderräder produziert. Sehr beliebt bei Mädchen ist das Vermont girly. Für Jungen gibt es das Vermont Kapitän. Weitere Modelle sind Vermont Kids Karo und Vermont Flame, dessen Kettenschutz ein Flammenmuster aufweist. 12-Zoll-Vermont-Räder für Kinder bekommt ihr schon unter 100 Euro.

Inzwischen haben auch die Discounter Kinderräder im Angebot. Die bekannteste Marke ist KS Cycling, die zu LIDL gehört. Der Hersteller bietet Fahrräder und Kinderräder an. Auch hier liegt der Preis in etwa bei 100 Euro für ein 12-Zoller.

Probefahrt immer ratsam

Trotz aller Theorie ist die Praxis nicht zu unterschätzen. Ein echter Fahrradhändler erlaubt eine Probefahrt gleich vor Ort. Doch auch wenn ihr das Kinderrad per Post bekommt, könnt ihr das Rad innerhalb von zwei Wochen ausprobieren. Wenn es die Anforderungen nicht erfüllt oder das Kind sich unwohl darauf fühlt, könnt ihr es in den zwei Wochen zurückschicken und der Preis wird euch erstattet. Mehr dazu findet ihr unter Fahrrad als Geschenk und Versand.

Optimale Position – die Einstellung des Sattels

Habt ihr die richtige Fahrradgröße ausgewählt, kommt es nun auf die Sattelposition an.

Die „Großen“ machen sich zum Teil keine Gedanken mehr darum, ob sie bei einem Notfall schnell mit den Füßen auf den Boden stehen können. Bei Kindern jedoch ist das was anderes. Die Kids sollten eine Fahrradgröße wählen, mit denen sie vom Sattel aus sitzend oder stehend den Boden mit den Füßen berühren können.

Ebenso sollte auf den Abstand zwischen Sattel und Pedale geachtet werden: die Schrittlänge. Ist der Sattel zu hoch eingestellt, wird das Kind hin und her rutschen, in den meisten Fällen sitzt es weit vorn. Ist der Sattel zu niedrig eingestellt, wird das Kind den Sattel kaum berühren und eher stehend als sitzend fahren.

Maximal erlaubte Höhe bei der Sattelstange
Maximal erlaubte Höhe bei der Sattelstange

Außerdem sollte der Sattel so eingestellt werden, dass die Hände beide Seiten des Lenkers locker greifen können. Muss das Kind sich zu sehr strecken, um den Lenker zu erreichen, kann es Rücken- und Nackenschmerzen davontragen oder vom Lenker bei der nächsten größeren Unebenheit abrutschen.

Maximum-Einstellungen beim Kindersattel
Maximum-Einstellungen beim Kindersattel

Wenn die Sattelposition die optimale Schrittlänge aufweist und der Lenker immer noch zu weit fort für das Kind ist, dann kann natürlich auch der Lenker angepasst werden. Er sollte ebenso wie der Sattel über ein paar Höheneinstellungen verfügen. Wenn nicht, dann kann auch das Fahrrad einen zu langen Oberrohrraum aufweisen und ihr solltet ein anderes Rad auswählen.

Sicherheit beim Kinderfahrrad

Bei der Sicherheit für das Kid-Bike kommt es ganz darauf an, wie sie es verwenden werden. Fahren die Kids damit nur auf dem Gehweg oder nehmen sie am Straßenverkehr teil?

Für beide Varianten gibt es Kinderfahrräder.

Kinderräder, die nur auf dem Gehweg und für den Hof bestimmt sind, nennen sich auch Spielräder. Sie verfügen über das Nötigste:

  • Lenker mit festem Griff (rutschfest)
  • Kette mit Kettenschutz
  • Vorder- und Rücktrittsbremse
  • Schutzbleche

Kinderfahrräder für die Straße besitzen zudem ein Vorder- und Rücklicht, Reflektoren und in den meisten Fällen auch eine Gangschaltung mit sieben bis neun Gängen.

Hinterer Reflektor (Rückstrahler) am Kinderfahrrad
Hinterer Reflektor (Rückstrahler) am Kinderfahrrad

Dabei nützt es den Kids nichts, nur die Leuchten am Rad zu haben. Sie müssen sie auch bei schlechten Sichtverhältnissen anschalten können. Verschmutzte Lämpchen zählen als nicht funktionstüchtig, was zu einem Bußgeld führen kann und die Eltern zu zahlen haben. Euer Kind ist mit einem Kinderfahrrad für die Straße automatisch Teilnehmer im Straßenverkehr und muss so wie jeder andere auch die STVO beachten. Mehr zum Thema findet ihr im Beitrag über  Sicherheit im Straßenverkehr.

Kinderfahrräder online bestellen

Vielleicht gibt es in eurem Ort keinen passenden Fahrradladen oder euer Objekt der Begierde befindet sich in einem anderen Teil Deutschlands. Dann bleibt euch die Option Internet –und die hat auch immer mit Versand zu tun.

Versand und Retour

Laut den Konditionen für den Fernhandel kann jeder Onlineshopper bei Nichtgefallen seine Ware nach Erhalt in den ersten zwei Wochen zurückschicken. Diese Regel gilt auch für Fahrräder. Testet und prüft daher ausgiebig das Fahrrad. Hat das Kinderrad die richtige Größe? Ist das Gewicht für das Kind in Ordnung? Stimmt das Zubehör? Wirkt der Rahmen stabil? Funktionieren die Bremsen und Leuchten? Lässt sich die Gangschaltung leicht bedienen? In den ersten Tagen werdet ihr wissen, ob es euren Vorstellungen entspricht.

Sollte dies nicht der Fall sein, müsst ihr die Ware im angegebenen Zeitrahmen wiederzurückschicken. Das Geld für den Warenpreis werdet ihr erstattet bekommen. Der Versand ist jedoch eine Kulanzangelegenheit, denn seit 2014 kann euch der Händler die Versandkosten bei Retour auferlegen.

Deshalb solltet ihr euch zuvor bei den Händler-Konditionen umschauen. Sie müssen Retour-Klauseln öffentlich auf ihrer Seite für alle einsehbar machen.

In dem Paket sollte eine Nachricht mit Betreff „Widerruf“ liegen. Ohne Zettel ist der Händler nicht verpflichtet, das Paket als Retour wahrzunehmen.

Wie lernen Kids das Fahrradfahren

Kinderräder gibt es im Kleinzollbereich (12 und 14) mit Stützrädern. Jedoch ist umstritten, inwiefern zusätzliche Räder an den Hinterrädern rechts und links tatsächlich beim Fahrradfahrenlernen helfen sollen. Sie halten das Kind gerade, das ist richtig. Doch wird nicht selten diskutiert, ob sie dem Kind auch das nötige Gleichgewichtsgefühl vermitteln können. Sobald die Stützräder entfernt werden, müssen sie mit dem Fahren auf zwei Rädern klarkommen.

Kinderfahrrad mit Stützrädern
Kinderfahrrad mit Stützrädern

Mit dem Laufrad üben

Eine Alternative für das erste Rad mit Stützrädern sind die Laufräder. Die gibt es schon ab 10 Zoll und können von Kindern unter drei Jahren verwendet werden. Weiter oben wurde diese Art Kinderrad schon beschrieben. Das Laufrad hat keine Pedale oder Kette. Junior steigt über das Rad, die Beine sind fest auf dem Boden und ein Sitz dient als weiche Fläche zwischen den Beinen. Das Rad rollt beim Laufen mit. Dadurch gewöhnen sich die Kids, so die Meinung der Laufradbefürworter, recht schnell an solch ein Kinderrad , wodurch der Umstieg auf das Fahrrad umso leichter wird. Außerdem üben sie zugleich, das Gleichgewicht zu halten.

Laufrad von Puky - getestet bei fahrradblog.de
Laufrad von Puky – getestet bei fahrradblog.de

Einfach anfangen

Bevor es Stützräder und Laufräder gab, hat Junior das Fahrradfahren auch gelernt. Gerade Flächen ohne Gefälle sowie Schotter und Kies haben ausgereicht. Schotter und Kies behaftete Flächen solltet ihr deshalb meiden, da sich die Kids beim Hinfallen eher etwas zuleide tun können. Ein Rasen eignet sich auch eher schlecht, da das Rad nicht selten stecken bleiben kann. Ihr müsst aber auch den Weg nicht in Watte hüllen. Achtet vielmehr auf passende Kleidung: robuste Jeans und Pullover, feste Schuhe und einen Fahrradhelm.

Kein zu großes Fahrrad wählen

Kinder wachsen im ersten Lebensjahrzehnt recht schnell. Das bedeutet, dass ihr Junior wahrscheinlich nach einem oder zwei Jahren ein neues Fahrrad besorgen müsst. Das heißt allerdings nicht, dass es ratsam ist, ihm oder ihr deshalb bewusst ein größeres Fahrrad zu schenken. Denn je passgenauer das Fahrrad ist, umso leichter macht ihr es dem Nachwuchs beim Erlernen des Zweiradfahrens.

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