In den Morgenstunden der Hitze entkommen

Sonnenaufgang 5 Uhr morgens

Die letzten Wochen dominierten hier die Temperaturen jenseits der 30 Grad im Schatten. So gern ich an warmen Tagen unterwegs bin, aber das war mir dann zu heftig. Meine Lösung war ein frühes Morgenprogramm. Ich stand bereits 4:30 Uhr auf und drehte in den beiden heißen Wochen alle paar Tage meine Runde bereits ab etwa 05:00 Uhr.

So frĂĽhzeitig auf dem Rad zu sitzen war fĂĽr mich sehr ungewohnt. Auch morgens bereits die erste Banane zu essen und ordentlich FlĂĽssigkeit zu tanken ist nicht mein gewohnter Ablauf gewesen. UrsprĂĽnglich stehe ich erst 06:00 Uhr auf und drehe meine Runde nachmittags. Aber ich genoss die Touren und fand die Vorteile heraus.

Erkenntnisse & Vorteile

Ein großer Vorteil war die Temperatur. Ich konnte teilweise bei 17 °C aufs Fahrrad steigen und als ich nach zwei Stunden wieder abstieg standen 24 °C auf dem Tacho. So war ich nicht sonderlich verschwitzt und musste auch nicht mit Hitze kämpfen.

Vorteilhaft sah ich auch meine Fitness an. Ich fühlte mich durchgehend besser als sonst und auch anschließend hatte ich das Gefühl gleich noch eine Runde fahren zu wollen. Aber „Mann“ muss ja auch noch arbeiten.

Nachteilig stellte sich anfangs die tiefstehende Sonne raus. Hier wechselte ich für die Morgenstunden von orangen auf dunkle Gläser in der Brille. Sonst fahre ich lieber orange Gläser aber an diesen Tagen empfand ich es störend. Für mich sehr ungewohnt aber in Ordnung. Außerdem hatte ich auf meiner Tour um den See immer wieder Wildwechsel in Form von Enten, Hasen und ähnlichen Kleintieren. Auf 45 km begegnet man so einigen Tieren.

Bonus

Als persönlichen Bonus empfinde ich die Optik in den Morgenstunden. Einen Sonnenaufgang auf dem Fahrrad zu erleben und dabei den größten künstlichen See Deutschlands zu umrunden, einfach malerisch. Seien wir aber ehrlich, nach 5 Mal sieht man das auch nicht mehr aktiv sondern lässt den Sonnenaufgang passiv an einem vorbeiziehen.

Über Soeren 205 Artikel
Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der Vätternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

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