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Kinderfahrradanhänger Test und Berichte

Kinderfahrradanhänger im Test

Kinderfahrradanhänger sind die Alternative zum Kinderfahrradsitz. Sie bieten die Möglichkeit ein bis zwei Kinder gleichzeitig zu transportieren und lassen genug Platz, um im Kofferraum noch Rucksack, Einkauf oder anderes Gepäck mitzunehmen. Wir haben Kinderfahrradanhänger im Test und möchten auch allgemein auf die Anhänger eingehen.

Da wir selbst Eltern sind und unsere Kinder in Fahrradanhängern transportieren, ist es uns sehr wichtig auch die Sicherheitsaspekte beim Fahrrad fahren genau zu betrachten. Deshalb wollen wir unten auch nur Kinderfahrradanhänger Angebote auflisten, bei denen wir die Produkte kennen.

Kinderfahrradanhänger im Test

Qeridoo KidGoo 1 im Test

Qeridoo KidGoo1 im TestDer Qeridoo KidGoo 1 und 2 wird seit 2016 verkauft. Diese Version löst die Entwicklung vom Speedkid ab. Fahrradblog.de hat den neuen Fahrradanhänger bereits ausführlich getestet. Im Vergleich zu anderen Modellen von Qeridoo, verfügen KidGoo 2 und KidGoo 1 über eine Blattfederung. Gegenüber den vorherigen Dämpfern hat dies verschiedene Vorteile. Vor allem aber sind Blattfedern sozusagen frei von Wartungsarbeiten und halten quasi endlos.

Als Kinderfahrradanhänger wiegt der Qeridoo KidGoo 1 nur ca. 16,5 kg und ist damit sehr leicht. Sein wetterfestes Verdeck macht ihn auch bei Regen zu einem sehr guten und zuverlässigen Begleiter.

Eine weitere Neuheit am KidGoo Anhänger ist die Handbremse. Vorher gab es immer eine Fußbremse. Teils war es mühsam diese zu betätigen. Die neue Handbremse ist direkt am Griff montiert und kann durch Knopfdruck festgestellt werden.

ProduktQerido KidGoo 1
Länge ohne Buggyrad102 cm
Lange mit Buggyrad117 cm
Breite (Rad zu Rad)76 cm
Höhe (Boden bis Dach-Oberkante)93 cm
Höhe vom Schiebegriff80 bis 112 cm
Maße zusammengeklappt (HxBxL)40 x 65 x 100 cm
Gewicht (als Fahrradanhänger komplett)16.49 kg
zulässiges Gesamtgewicht am Fahrrad50 kg
Laufräder20 Zoll mit Autoventilen
Buggyrad8.5 Zoll
Qeridoo KidGoo 1 Fahrradanhänger 2017 - 1 Kind, Farbvariante:grün
Preis: EUR 459,00
2 neu von EUR 459,000 gebraucht

Wir testen Kinderfahrradanhänger von Qeridoo & Co. tatsächlich selbst und bewerben nicht einfach nur Produkte. Die nachfolgenden Fahrradanhänger haben wir bereits erfolgreich getestet und können wir deshalb uneingeschränkt empfehlen.

Weitere Kinderfahrradanhänger werden wir in den kommenden Monaten und Jahren ausführlich testen. Fragen zu den einzelnen Anhängern kannst du immer in den Kommentaren unter den Berichten stellen.

Kinderfahrradanhänger Angebote

Qeridoo Kinderfahrradanhänger Sportrex2, Blau, Q6000A
Preis: Kein Preis verfügbar - zum Prüfen anklicken
0 neu0 gebraucht

Wir haben den Qeridoo Sportrex2 bereits ausführlich in der Praxis getestet. Der Kinderfahrradanhänger hat bei uns die Note 1,3 (SEHR GUT) erhalten. Im Test wurde der Anhänger stets mit zwei Personen im Alter von 2 und 3 Jahren besetzt. Gefahren wurden lange Strecken bis 60 km bei Sonne und Regen. Der Kinderfahrradanhänger ist wasserdicht und lässt sich leicht reinigen, falls die Kinder mit schmutzigen Schuhen in den Innenraum herausforderten.

Qeridoo Kinderfahrradanhänger Speedkid2, Grün, Q200A
Preis: EUR 399,00
1 neu von EUR 399,000 gebraucht
Qeridoo Kinderfahrradanhänger Sportrex1, Blau, Q3000A
Preis: Kein Preis verfügbar - zum Prüfen anklicken
0 neu0 gebraucht

Tipps für den Alltag mit Kinderfahrradanhänger

Ab wann einen Kinderfahrradanhänger benutzen?

Die meisten Eltern fragen sich, ab wann man einen Kinderfahrradanhänger benutzen kann. Ich stellte mir diese Frage vor Geburt meiner ersten Tochter ebenfalls. Bei meinem Sohn war es klar, hier wollten wir einen Kinderfahrradsitz verwenden. Doch bei der Tochter sollte es ein Anhänger sein. Einer für zwei Kinder. Platz fürs Geschwisterchen, ihr wisst schon.

Frühestens kann ein Kind im Anhänger mitfahren, wenn es körperlich für die normale Sitzposition geeignet ist. Möchte man schon das „Baby“ im Kinderfahrradanhänger transportieren, muss man Zubehör kaufen. Croozer & Co. bieten dafür Babyschalen an. Ich habe mich damals dagegen entschieden. Mein Verantwortungsbewusstsein hat sich einfach gegen ein Baby im Anhänger gesträubt.

Erst dann, als meine Töchter selbst und aus eigener Kraft sitzen konnten, durften sie auch die erste Fahrt im Kinderfahrradanhänger erleben. Seither sind sie davon nur schwer zu trennen. Sie fahren nun beide schon mehrere Jahre sehr glücklich mit dem Anhänger durch die Stadt über kurze Radtouren.

Vor der ersten Fahrt mit Kind

Das Fahrverhalten eines Kinderfahrradanhängers unterscheidet sich natürlich deutlich vom Fahrrad ohne Anhänger. Deshalb sollten die ersten Meter ohne Kind getestet werden. Einfach mal zwei Runden durch die eigene Straße. Ein paar Kurven, durch ein paar Engstellen und das Bremsen üben. Nach wenigen Minuten weiß man wie es sich anfühlt.

Und ganz ehrlich, dann kann auch ein Kind im Anhänger sitzen. Denn richtig Routine bekommt man sowieso erst nach mehreren Fahrten. Wer übt schon zwei Wochen mit leerem Anhänger.

Tipp: Engstellen können mit einem Kinderfahrradanhänger eigentlich immer dann sicher durchfahren werden, wenn man selbst mit ausgestreckten Ellenbogen ebenfalls durchkommt. Breiter sind Anhänger i.d.R. nicht.

Radreisen und Touren mit Anhänger

Generell ist es natürlich kein Problem mit einem Anhänger auf Reisen zu gehen. Einzig die Streckenplanung sollte sinnvoll sein. Mit einem Kinderfahrradanhänger sind Hindernisse wie Treppen schon wirklich nervig. Richtig ätzend sind aber auch Drängelgitter – auch Umlaufsperren genannt – wenn diese so eng sind, dass man den Anhänger drüber heben muss.

Umkippen vermeiden

Die Horrorvorstellung für alle Eltern: der Kinderanhänger kippt um! Mit einem guten Kinderfahrradanhänger kann das theoretisch nicht passieren. Bei ordentlicher Fahrweise ist es gar kein Thema. Wer aber Bordsteinkanten mit nur einem Reifen erwischt und dabei deutlich zu schnell ist, bringt den Anhänger tatsächlich zum Umkippen. Ebenso steigert sich das Risiko wenn ein Anhänger einseitig beladen wird und dann auch noch auf einer Schräge fährt.

Es muss schon 1 und 1 zusammenkommen, damit ein Fahrradanhänger umkippt. Mir ist das zum Glück noch nie passiert. Mit einem leeren Anhänger habe ich es auch schon mehrfach absichtlich probiert und nicht geschafft.

Ich empfehle dennoch eine maximale Geschwindigkeit von 10 km/h in den Kurven. Nicht zu vergessen, der Schwerpunkt des Kinderfahrradanhängers ändert sich mit den Monaten und Jahren, da die Kinder immer größer werden. Ein Anhänger der bisher bei höheren Geschwindigkeiten problemlos um die Kurve fuhr, kann plötzlich aufschaukeln und kippen.

Korrekte Sitzposition

Kinder sollten im Anhänger immer auf dem dafür vorgesehen Platz sitzen. Hersteller erlauben – sofern nicht anders vorgesehen – immer nur ein Kind pro Anhänger. Ausnahmen bilden die wenigen Geschwisterwagen fürs Fahrrad wie etwa der Croozer Kid for 2, Weehoo für zwei oder der Qeridoo Sportrex 2. Bei einem Doppelsitzer kann natürlich auch mit einem Kind allein gefahren werden. Eventuelles Gepäck sorgt dann aber für etwas Gewichtsausgleich. Grundsätzlich besteht bei normaler Fahrweise aber keine Gefahr.

Qeridoo bietet bei den Zweisitzern außerdem die Möglichkeit, nur einen Gurt zu benutzen und das Kind in die Mitte zu setzen. Dann ist es ein Einsitzer mit wirklich viel Platz. Hätte ich nur ein Kind, würde ich definitiv trotzdem zu einem Zweisitzer wie dem Qeridoo Sportrex2 oder dem Speedkid2 tendieren.

Stützlast kontrollieren

Bevor die erste Fahrt beginnt, muss die Stützlast gemessen werden. Kinderfahrradanhänger haben i.d.R. eine maximal zulässige Stützlast von 8 kg und ein Minimum von 3 kg. Die Messung erfolgt an der Deichsel, so exakt wie möglich am Ende, also am Kupplungsstück.

Die Kinder müssen für die Kontrolle im Anhänger sitzen. Eventuelles Gepäck sollte bereits geladen sein. Du stellst dich jetzt auf eine normale Personenwaage und merkst dir dein Gewicht. Anschließend stellst du dich erneut auf die Waage, hast aber die Deichsel in der Hand und hältst diese auf die Höhe, auf der sich die Kupplung am Fahrrad befindet. Meist sind das etwa 35 cm über dem Boden.

Stützlast beim Qeridoo Speedkid2 überprüfen

Stützlast beim Qeridoo Speedkid2 überprüfen

Anhand der Differenz beider Messungen kennst du nun die Stützlast. Sie muss zwischen 3 bis 8 kg liegen. Übersteigt der Wert die maximale Grenze, ist das Gespann leider zu schwer. Oft hilft es, wenn dann hinten im Kinderfahrradanhänger noch etwas Gewicht zugeladen wird. Dadurch verteilt sich das Gewicht nach hinten und die Last auf der Kupplung wird geringer.

Kann ich Hunde transportieren?

Nein, bitte unterlasse es, Hunde im Kinderfahrradanhänger zu transportieren. Für solche Zwecke gibt es Hundefahrradanhänger. Diese sind für Hunde wesentlich sicherer. Außerdem lassen sie sich ganz anders reinigen als Kinderanhänger. Mit einem Hund im Kinderanhänger kann viel passieren, daher bitte nicht machen.

Worauf ist bei einem Kinderfahrradhänger zu achten?

Natürlich möchte man nie die Katze im Sack kaufen, zumal diese Anschaffung lange halten und im Idealfall auch noch mindestens einmal den Besitzer wechseln soll, wenn die Kinder aus dem Anhänger herausgewachsen sind. Darüber hinaus ist Sicherheit oberstes Gebot – und um diese zu gewährleisten, müssen auch gewisse Richtlinien eingehalten werden. In diesem Teil unseres Ratgebers verraten wir Ihnen, welche Eigenschaften und Features Ihr Kinderfahrradanhänger auf jeden Fall mitbringen sollte.

Präferenzen und Einsatzzwecke klären

Wie intensiv und wofür soll ihr Kinderfahrradanhänger genutzt werden? Auf den ersten Blick scheint die Beantwortung auf der Hand zu liegen, doch mit so einem Anhänger lässt sich noch wesentlich mehr anstellen, als Sie vielleicht auf den ersten Blick vermuten mögen [Anker zum nächsten Abschnitt: Vielseitigkeit durch Umbaumöglichkeiten einbauen], Grundsätzlich aber kann es nicht schaden, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Kommt es mir auf Robustheit und Komfort (gerade für meine Kinder) an?
  • Wird der Kinderfahrradanhänger häufig zum Einsatz kommen?
  • Verfüge ich über viel Lagerfläche – oder sollte der Anhänger faltbar und leicht zu verstauen sein?
  • Ist zur Verwendung des Anhängers primär die Straße vorgesehen – oder ist damit zu rechnen, dass es damit auch häufiger durch offenes Gelände geht?

Sind all diese Fragen geklärt, fällt die Wahl des Modells selbst gleich nicht mehr so schwer. Dann gilt es allerdings, einige grundsätzliche Punkte zu beachten, um zu gewährleisten, dass Sicherheit und Komfort auch hinreichend Rechnung getragen wird.

Anforderungen an einen Kinderfahrradanhänger

Folgende Aspekte verdienen unbedingt Beachtung beim Kauf eines Kinderfahrradanhängers.

Stabile Bodenwanne: Um die Verletzungsgefahr durch Unrat, Steine, Wurzeln oder sonstige gefährliche Objekte am Boden zu minimieren, reicht eine Bespannung aus textilen Materialien kaum aus. Achten Sie daher darauf, dass der Kindertransportanhänger über eine stabile Bodenwanne verfügt.

Große Räder: Sie sorgen für eine verbesserte Kippsicherheit des Anhängers. In diesem Zusammenhang sind auch eine breite Spur sowie ein niedriger Schwerpunkt von Vorteil.

Kupplung: Abgesehen von einer Zulassung durch den TÜV sollte es sich um ein winkelbewegliches Modell handeln. Denn dadurch wird verhindert, dass der Anhänger ebenfalls umkippt, falls der Fahrer mit seinem Rad stürzen sollte.

Federung:Hier sollten Sie sich informieren und nicht am falschen Ende sparen. Wählen Sie ein Modell, dessen Federung von unabhängigen Testmedien für gut befunden wurde. Denn eine schlechte Federung sorgt dafür, dass Stöße, zum Beispiel verursacht durch Unebenheiten im Straßenasphalt, nicht ausreichend abgefangen werden können. Dies kann mittelfristig zu Haltungsschäden bei ihren kleinen Passagieren führen.

Federung am Qeridoo Sportrex2

Einstellbare Federung am Qeridoo Sportrex2

Wimpel: Gesehen werden ist alles – und das nicht aus Gründen der Eitelkeit. Die Notwendigkeit, mit einem Kinderfahrradanhänger schon von weitem deutlich wahrgenommen zu werden, bedarf keiner Erklärung. Zu diesem Zweck sollte ein farblich auffälliger Wimpel am Anhänger angebracht sein. Meistens ist dieser im Lieferumfang enthalten.

Fliegengitter: Ein solches schützt nicht nur vor Fliegen, sondern auch vor stechenden Insekten wie Mücken, Wespen, Bienen oder gar Hornissen. Deren Stiche können gerade für kleine Kinder sehr schmerzhaft und bisweilen auch gefährlich sein. Der Insektenschutz gehört zur Standardausrüstung beim Kinderfahrradanhänger und muss bei jeder Fahrt geschlossen sein, da er Insassen auch vor Kieselsteinen und anderem aufgewirbelten Schmutz schützt.

Wasserfestes Verdeck: Auch wenn Sie nicht im strömenden Regen eine Tour starten würden: Ein Wetterumschwung kann Sie auch mitten auf freiem Feld ereilen, wo Sie keinen Unterstand in Reichweite haben. Oder Sie müssen dringend mit Ihren Kindern zu einem Termin, haben die Bewältigung der Strecke mit dem Fahrrad fest eingeplant – und dann beginnt es zu schütten. Um das Eindringen von Regenwasser in den Anhänger zu vermeiden, ist ein entsprechendes Verdeck geeignet.

Sonnenschutz: Das andere meteorologische Extrem ist die Sonne, die gerade in der schönsten Fahrradzeit, nämlich im Frühling und im Sommer, fatale Auswirkungen für kleine Kinder haben kann. Deren Haut reagiert nämlich wesentlich empfindlicher auf UV-Strahlung als die der Erwachsenen. Neben Maßnahmen wie Eincremen und dem Tragen schützender Kleidung sollte auch ihr Fahrradanhänger über einen zuverlässigen Sonnenschutz verfügen.

Sonnenschutz beim Sportrex2

Sonnenschutz beim Sportrex2 – dies bedeutet nicht, dass sich der Anhänger nicht aufheizen kann

Sicherheitsgurte:Anschnallen bietet zusätzlichen Schutz, soviel leuchtet ein. Vor allem, weil die Kleinen sonst dazu neigen, im Anhänger rumzutoben. Wenn Sie dann trotz aller Vorsicht einmal scharf bremsen müssen, sind Ihre Kinder dank der Sicherheitsgute davor gefeit, aus dem Anhänger geschleudert zu werden und sich dabei zu verletzen. 5-Punkt.Gurte sind heutzutage in den meisten besseren Modellen integriert. Achten Sie darauf, dass die Gurte über einen Schnellverschluss verfügen.

Qeridoo Gurtsystem

Qeridoo Gurtsystem

Reflektoren: Was beim Fahrrad vorgeschrieben ist, gilt auch für den Kinderfahrradanhänger: Reflektoren an den Speichen der Räder erhöhen die Sicherheit bei Fahrten im Dunkeln, da die gesamte Länge des Gefährts (Fahrrad und Anhänger) so besser erfasst werden kann.

Der Qeridoo Sportrex2 im Test - Modell 2016

Nachträglich montierte Rückleuchten am Kinderfahrradanhänger

Rückleuchten: Da der Kinderfahrradanhänger die Sicht auf das Rücklicht an Ihrem Fahrrad verdeckt, müssen am Anhänger selbst mindestens eine, besser aber zwei Rückleuchten angebracht sein oder nachträglich montiert werden.

Vielseitigkeit durch Umbaumöglichkeiten

Besonders schön an Kinderfahrradanhängern ist die vielseitige Verwendbarkeit, die einigen Modellen innewohnt. Denn durch relativ leicht zu bewerkstelligende Umbauten kann der Anhänger weit mehr, als nur hinten am Fahrrad montiert und zum Transport ihrer Kinder verwendet werden. Wir stellen Ihnen hier die unterschiedlichen Verwendungszwecke vor.

Der Jogger

Die Zeiten, in denen Kinderwagen große, starre Draht- und Metallgebilde auf Rädern waren, ist schon lange vorbei. Zwar gibt es Retro-Modelle nach wie vor, aber der Trend geht seit Jahren ganz klar zu den Sportbuggy-Modellen. Mit diesen Können Mama und Papa nämlich auch ihre Jogging-Runde im Park drehen, ohne das Kind deswegen einem Babysitter anvertrauen zu müssen. Ein spezielles Design und sicherheitsgewährleistende Features (3 Räder, die um die 20 Zoll messen, höhenverstellbare Schiebebügel, Sicherheitsleine etc.) sorgen dafür, dass Joggen auch mit Kind möglich ist. Hier haben sich die Hersteller zeitgemäßer Kinderfahrradanhänger einiges abgeschaut und Modelle entwickelt, die sich auch als „Babbyjogger“ nutzen lassen.

Der Walker

Selbstverständlich muss man nicht automatisch Jogger sein und hat trotzdem Verwendung für einen Kinderwagen, der gleichzeitig robust und trotzdem wendig ist, um für alle Alltagssituationen im öffentlichen Raum gerüstet zu sein. Für diesen Zweck gibt es den so genannten Walker. Auch Kinderfahrradanhänger lassen sich bei entsprechendem Modell zu Walkern ummontieren. Damit wird die Anschaffung eines gesonderten Kinderwagens hinfällig.

Der Langläufer

Kaum zu glauben, aber wahr: Auch Ski-Langläufer brauchen nicht auf ihr winterliches Hobby zu verzichten, wenn sie sich von Anfang an für den richtigen Kinderfahrradanhänger entscheiden. Den mit dem richtigen Umbau-Set können die Räder des Anhängers schnell und einfach durch Kufen beziehungsweise Mini-Skier ersetzt werden. Danach muss sich Mutti oder Vati nur noch samt eigener Skier wie ein Zugpferd vor den Anhänger spannen – und schon zieht sie oder er die Kleinen durch die winterliche Märchenlandschaft: Sicher: die sportliche Herausforderung wird dadurch etwas gesteigert, denn schließlich wiegen sowohl Anhänger als auch die darin befindlichen Kinder etwas. Eine gewisse Erfahrung in der Loipe und eine sichere Einschätzung der eigenen Kondition sind daher auf jeden Fall ratsam. Dann aber kann man sich auch hier den Babysitter sparen oder muss auch im gemeinsamen Winterurlaub nicht vom Langlaufen Abstand nehmen.

Der Wanderer

Auf längeren Touren, bei denen es auch mal über Stock und Stein geht, ist ein herkömmlicher Kinderwagen auch eher ungeeignet. Sperrigkeit und kaum flexible Räder und Achsen erhöhen die Gefahr von Beschädigungen. Zudem wird das Schieben in eher unwegsamen Gelände schnell zur Tortur, und zwar sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Bremsen sind für Streckenabschnitte, in denen es abgeht, ebenso essentiell wie ein möglichst geringes Gewicht des Anhängers insgesamt. Ein robustes Wetterverdeck, Sonnenblende, Gepolsterte Sitze und Schultergurte dürfen ebenfalls nicht fehlen. Darüber hinaus kann (natürlich in Maßen) Wandergepäck mit im Anhänger (Stichwort: Seitentaschen) verstaut werden.

Marken und Hersteller von Kinderfahrradanhängern

Fahrradanhänger für den Kindertransport gibt es mittlerweile seit über 15 Jahren. Selbstverständlich haben sich in dieser Zeit viele Hersteller am Markt etabliert, die beständig an neuen Technologien und Ausstattungen feilen. Hier stellen wir die wichtigsten Marken vor, die zur Zeit aktuelle Modelle auf dem Markt haben.

Chariot

Seit 2011 gehört die Marke Chariot zur Thule Group, wobei der Name „Chariot“ jedoch beibehalten wurde. Der Hersteller hat derzeit 12 verschiedene Modelle im Angebot. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine vielseitige Verwendbarkeit der Fahrradanhänger gelegt, weswegen sie fast ausschließlich dem Multisport-Segment entstammen. Das bedeutet: Die Anhänger eignen sich nicht nur für Fahrradfahrer, sondern können auch bei Spaziergängen, beim Joggen, Wandern oder sogar Skilanglauf verwendet werden.

Croozer

Der Hersteller Croozer hat sich ganz auf Anhänger spezialisiert (neben Kinderfahrradanhängern werden auch Hundefahrradanhänger und Gepäckanhänger verkauft). Im Kinder-Segment stellt Croozer auf seiner Webseite derzeit 4 unterschiedliche Modelle für 1- 2 Kinder vor, die sich auch als Buggy oder Walker eignen und schnell umgebaut werden können.

Qeridoo

Der deutsche Anbieter Qeridoo stellt neben Anhängern für Kinder, Hunde und zu Transportzwecken auch noch Fahrräder und Kindesitze her. Im Bereich Kinderfahrradanhänger ist er mit vier Modelllinien (für 1-2 Kinder vertreten). Je nach Präferenz sind die Ausführungen mit Jogger- oder Walkerfunktion erhältlich. Außerdem kann zwischen verschiedenen Farben gewählt werden, so dass sich der Anhänger gut an den individuellen Geschmack anpassen lässt.

Burley

In den USA schon seit Langem eine Institution im Bereich Fahrradanhänger, feilt Burley seit über 35 Jahren an der Entwicklung und Verbesserung ihrer Produkte. Auch Burley führt Anhängermodelle mit einem oder zwei Sitzen. Optional können Umbau-Sets erworben werden, um die Anhänger für das Walking, das Joggen, das Skifahren oder als Buggy tauglich zu machen beziehungsweise umzurüsten.

Leggero

Qualität aus der Schweiz kommt aus dem Hause Leggero. Seit 1988 werden hier hochwertige Fahrradanhänger produziert, und zwar nach allen Kriterien, die der TÜV Süd und der Gesetzgeber (StVZO) verlangt. Auf Ungiftigkeit der Materialien wird ebenso geachtet. Die Modelle sind auch als Jogger oder normaler Kinderwagen einsetzbar; eine reichhaltige Zubehör-Palette von Leggero erlaubt vielfältige Erweiterung der Fahrradanhänger.