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Sicherheit

Kinder-Fahrradhelme im Test

Kinderfahrradhelme im Test

Der ADAC hat 2013 eine Reihe Kinder-Fahrradhelme im Test gehabt. Ich möchte die getesteten Modelle kurz nochmal vorstellen und das Urteil zum jeweiligen Kinder-Fahrradhelm aufgreifen. Getestet wurden die Helme auf Unfallschutz, Komfort und Trageeigenschaften, Erkennbarkeit, Handhabung und Schadstoffe. Alle diese Werte zeigt auch die nachfolgende Tabelle.

ADAC Wertung

Hersteller / ModellADAC UrteilSchutzKomfortErkennbar.HandlingSchadstoffe
Limar 242+++++++
KED Meggy Originals+++++++
Uvex Kid 3o+oΘ+++
Abus Scraper Kidooo++++
Casco FM-GenerationΘ+o-+++
Giro FlurryΘo+-+++
POC Receptor FlowΘoΘ-Θ++
Bell FactionΘoΘ-o++

Zeichen: ++ sehr gut, + gut, o befriedigend, Θ ausreichend, – mangelhaft

Alle Kinderhelme schneiden mit der Bestnote „Sehr gut“ im Bereich der Schadstoffabgabe ab. Hier können sich Eltern sicher sein, ihren Kindern saubere Produkte als Kopfschutz zu bieten. Die beiden Helme „Limar 242“ und „KED Meggy Originals“ erreichen im ADAC Urteil die Gesamtnote „Gut“. Mit einem Preis bis maximal 40 Euro sind die beiden Helme eine echte Kaufempfehlung.

Die Note 2,6 (Uvex Kid 3) und 2,8 (Abus Schaber Kid) machen auch die beiden Helme auf Platz 3 und 4 der Tabelle interessant. Im Bereich Unfallschutz sind alle drei ersten Helme gleich auf. Beim Uvex Kid 3 ist jedoch die Erkennbarkeit stark eingeschränkt. Dem Helm fehlen ausreichend große Reflektoren.

Bewertungen der TOP 3 Kinderhelme im Test

Limar 242 Helm – Testsieger, Note 2,0

Die Stärken vom Limar 242 sind deutlich. Er überzeugt mit dem besten Unfallschutz im Test und bekommt bei der Sichtbarkeit sogar Note 1,7 vom ADAC. Große Reflektoren und die Positionen dieser sind überzeugend. Das geringe Gewicht beeindruckt ebenfalls. Nur ca. 200 g und dadurch die niedrigste Belastung fürs Kind.

Wirklich schlecht ist bei diesem Helm nur die beiliegende Anleitung und die Etiketten die im Helm angebracht sind und leider nicht durchgehend deutschsprachig sind.

KED Meggy Originals – Note 2,0 im Test

Ebenfalls mit der guten Note 2,0 schneidet der KED Meggy Originals ab. Mit diesem Helm sind Kinder optimal im Straßenverkehr zu erkennen. Gute Reflektoren in angenehmer Größe. Sehr positiv zu bewerten ist der KED Meggy Originals auch bei den Schadstoffen. Es konnte kein PAK 18 oder Phthalate nachgewiesen werden.

Den Sieg im Test hätte der Helm erreichen können, wenn es seitliche Reflektoren gegeben hätte. Die fehlen und das gibt Minuspunkte. Sicherheit bietet der Helm trotzdem, vor allem beim Sturz geht auch hier der Helm schön weit am Hinterkopf runter und schützt.

Uvex Kid 3 – Freestyle Helm mit Note 2,6

Der Freestyle Helm Uvex Kid 3 überzeugt in erster Linie durch seinen sehr guten Unfallschutz. In der Abstreifprüfung und Kinnbandfestigkeit gibt es sogar die Note 1,3. Er kann praktisch nicht verrutschen wenn er korrekt eingestellt ist. Die Schlagprüfung besteht er mit 2,5 und die Bewertung für die Schutzbereich ist 1,8. Insgesamt wird er mit 2,2 im Bereich Unfallschutz bewertet.

Wie so oft bei Freestyle-Helmen, fehlt auch dem Uvex Kid 3 die Erkennbarkeit. Kaum wahrnehmbare Reflektoren machen den Helm für den Straßenverkehr nur bedingt tauglich. Im sportlichen Bereich ist sein Einsatzgebiet. Schadstoffabgabe (Note 1,1) und Handhabung sind auch bei diesem Uvex Helm mit guten bis sehr guten Noten bewertet.

Fazit

Genau wie bei den Fahrradanhängern im Test, hat der ADAC meiner Meinung nach auch bei den Kinderhelmen sehr fair bewertet. Die Helme haben gute Ergebnisse erzielt und die Kriterien werden sehr transparent auf der ADAC Webseite (als Quelle erwähnt) dargestellt. Eltern können anhand dieser Resultate bereits gute Kaufentscheidungen treffen. Fachberatung gibt es immer beim lokalen Händler wo Kinder die Fahrradhelme auch zur Probe tragen können.

Besonders beim Kauf sollten Kinder mindestens über die Farben und Muster mit bestimmen. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, der Fahrradhelm wird sonst nur unter großer Gegenwehr getragen, wenn er dem Kind optisch nicht gefällt und sich eventuell sogar für ihn schämt. Und spätestens außer Sichtweite werden Helme sonst leider oft abgesetzt. Deshalb hier das eigene Kind in die Entscheidungen aktiv einbeziehen!

Quelle: adac.de
Foto © S.Kobold – Fotolia.com

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Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der VĂ€tternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

2 Comments

2 Kommentare

  1. Tina

    29. Dezember 2015 at 22:24

    Ich danke Ihnen fĂŒr diesen interessanten Artikel. Es ist enorm wichtig fĂŒr die Sicherheit der Kleinsten auf dem Fahrrad zu sorgen. Die Eltern sollten immer darauf achten dass Ihre kinder solch einen Helm beim Fahrrad fahren tragen.

  2. Denis

    24. Februar 2016 at 16:29

    Hi danke fĂŒr die Infos. Ich bin auch der Meinung das die Kinder mitentscheiden sollen welcher Helm gekauft wĂŒrd dann ziehen sie in auch gerne ohne Widerworte an. Der Kinderhelm soll zu Sicherheit immer beim Fahrrad fahren getragen werden.

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