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Fahrradanhänger

BOB Yak Fahrradanhänger im Test

BOB Yak Fahrradanhänger

Seit 3 Jahren fahre ich regelmäßig mit meinem B.O.B. (Beast of Burden) YAK Fahrradanhänger und kann mir nach diesen Jahren endlich erlauben hier einen kleinen Test zu diesem Anhänger zu schreiben.

Wer sich einen Fahrradanhänger wie den Yak von B.O.B. kauft, kauft gleichzeitig einen modernen Kult. Denn hinter der Firma steckt nicht einfach nur ein Produkt sondern eine ganze Lebenseinstellung. Der Yak ist der bekannteste Fahrradanhänger der Firma weltweit und er ist so wendig und komfortabel wie kein anderer Anhänger. Seine Kupplung, Maße, Eigenschaften, im Test über drei Jahre schneidet er hervorragend ab. So viel kann ich vorab schon verraten.

Meine Verwendung für den B.O.B. Yak

Ich nutze ihn für lange und kurze Radtouren und nehme ihn auch regelmäßig um Einkäufe zu erledigen. Schon oft durfte mich der Yak Fahrradanhänger zum Baumarkt begleiten wo ich dann teils schwere Lasten geladen habe. Er wiegt selbst nur knapp 6 Kilogramm, kann aber gut und gerne bis zu 30 Kilo Ladung aufnehmen ohne in einen kritischen Bereich zu kommen. Ich habe ihn auch schon mit fast 50 kg beladen. Vom Hersteller jedoch wird von solchen Gewichten abgeraten. 32 kg wird beim Verkauf empfohlen!

BOB Yak Maximalgewicht

Meistens begleitet mich der Anhänger auf längeren Radtouren. Da er schön leicht ist und selbst mit Tasche nur auf gut 6 ½ kg kommt, bietet er sich als perfekter Begleiter an. Er ist schmal und wendig. Schmaler als jeder normale Fahrradlenker und kann deshalb auch auf Waldwegen und schmalen Pfaden seine Maße ausspielen. Zwar habe ich die normale Version ohne extra Feder hinten aber mit entsprechend ans Gewicht angepasstem Luftdruck ergibt sich fürs Gepäck ein angenehmer Komfort.

In der Regel hängt der B.O.B. Yak Fahrradanhänger bei mir am Mountainbike. Ich fahre ihn ab und zu aber auch mit meinem Fitness-Bike durch die Stadt und sogar am Rennrad wäre eine Mitnahme kein Problem.

BOB Fahrrad Anhänger für 28" mit Tasche und Schnellspanner "YAK", schwarz, 28"
Preis: EUR 428,54
Sie sparen: EUR 16,46 (4 %)
5 neu von EUR 428,541 gebraucht von EUR 274,00

Montage / Kupplung

Er wird direkt an die Achse bzw. den Schnellspanner hinten angehangen. Anders als bei anderen Anhängern dauert dieser Vorgang nur 5 Sekunden und der Hänger ist fest oder eben wieder abgehangen. Beim Kauf wird ein neuer Schnellspanner mitgeliefert. Den vorhandenen Schnellspanner am Fahrrad ersetzt man durch diesen. Danach kann es schon losgehen.

Anhänger auf den Schnellspanner setzen, Sicherungen reinhaken und los geht’s.

Fahreigenschaften

Durch die vertikale- und horizontale Achse kann der Anhänger sich leicht in Kurven legen und bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten oder engen Kurven immer in der Spur. Und mit in der Spur meine ich nicht nur, dass er nicht aus der Kurve fliegt. Nein, er bleibt auch wirklich sehr gut auf der Spur vom Fahrrad! Nur deshalb kann er auch im Wald gut gefahren werden ohne Bäume oder andere Hindernisse zu treffen.

BOB Vorderteil

Im leeren Zustand spürt man den Anhänger eigentlich nicht. Unter Last muss natürlich gezogen werden und wie bei jedem anderen Fahrradanhänger, spürt man hier auch den Yak am Hinterrad.

Wartung / Reparaturen

Drei Jahre besitze ich meinen Yak und ich musste bisher nichts reparieren. Natürlich verliert der Reifen nach Monaten mal etwas Luft. Die wird wieder aufgepumpt und schon steht der nächsten Fahrt nichts im Wege. Ist bei jedem Fahrrad das gleiche.

BOB komplette Ansicht

Weil ich nicht immer die Schnellspanner tauschen will wenn ich mal ein anderes Fahrrad fahre, habe ich mir bei B.O.B. im letzten Jahr (2013) noch einen weiteren Schnellspanner bestellt. Die Lieferung erfolgte ohne Probleme und ich kann ihn nun an allen meinen Rädern montieren und direkt losfahren.

Zubehör – die Tasche!

Neben dem Wimpel der fröhlich durch die Luft wirbelt – ich habe ihn schon immer am Anhänger – gibt es natürlich noch den Packsack bzw. die Tasche. Sie ist äußerst robust und wird durch Einrollen verschlossen. Dadurch ist sie auch bei starkem Regen komplett wasserdicht und man muss sich keine Sorgen um die Inhalte machen. Besonders bei Radtouren wo man Schlafsack und andere Kleidung oder Lebensmittel mitnimmt ist ein wasserdichter Transport wichtig.

Fazit

Die Anschaffung des B.O.B. Yak Fahrradanhängers vor drei Jahren hat sich für mich definitiv gelohnt. Er hatte noch keine Probleme gemacht und kam mit mir überall hin mit. Einzig wenn ich meine Kinder mitnehme muss der Yak Zuhause bleiben oder bei meiner Frau ans Rad. Denn dann hängt bei mir ein Croozer für zwei Kinder hinten dran. 😉

Ich kann dem Yak nur klar eine Kaufempfehlung aussprechen. Einen treueren Begleiter fürs Gepäck am Fahrrad kann man nicht bekommen. Ich würde ihn sogar jeder Fahrradtasche am Gepäckträger den Vorzug geben. Bevor da was rankommt hänge ich lieber den Yak ans Hinterrad.

BOB Fahrrad Anhänger für 28" mit Tasche und Schnellspanner "YAK", schwarz, 28"
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Fragen?

Du hast Fragen zum B.O.B. Yak Fahrradanhänger? Gerne kannst Du diese in den Kommentaren unten stellen. Ich werde schnellstmöglich versuchen Dir eine anständige Antwort zu geben. So kann ich Dir hoffentlich bei der Entscheidung für oder gegen den Fahrradanhänger behilflich sein.

Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der Vätternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

33 Comments

33 Kommentare

  1. W.Jensch

    21. Februar 2014 at 13:55

    Hallo Herr Eisenschmidt,

    Ich hatte ein 28ziger Treckingrad mit Scheibenbremse. 2010 fuhr ich damit von Cottbus bis Cuxhafen, bepackt mit zwei Seitentaschen hinten und einen großen Packsack quer darüber.
    Die Tour verlief ohne Schäden am Rad, von Reifenpannen mal abgesehen.
    Da sich diese Gepäckverteilung etwas wackelig fahren ließ, hatte ich mir für das darauf folgende Jahr einen BOB Jack Ibex geleistet. Beladen mit etwa25 Kg und zwei Seitentaschen brauchte ich nach etwa 600 Km ein neues Hinterrad, da die Felge(Hohlkammer) an 5 Stellen eingerissen war. Das nächste Hinterrad hielt keine zwei Tage, worauf ich die Tour abbrach.
    Ich wiege 112 Kg. das Rad war für 150 Kg laut Hersteller zugelassen. Ich hatte beim Händler angefragt ob an diesem Rad ein BOB betrieben werden darf, was positiv beschieden wurden. Meine Fahrradwerkstatt hatte mir das Teil bestellt und zusammengebaut, einschließlich der Verbindung zum Fahrrad. Auch sie hatten keine Bedenken, damit eine Tour zu fahren.
    14 Tage nach dem Ende meiner zweiten Tour traf ich hier in Leipzig einen jungen Italiener. Dieser kam mit einem 0815 Vehikel von Rad + einen voll bepackten BOB Jack daher.
    Etwa 1000 Km aus Italien, ohne Probleme.
    Können Sie mir sagen, was bei mir schief gelaufen ist?
    Die Werkstatt hat nur mit den Schultern gezuckt und was von Fahrweise gemurmelt.

    Vielen Dank und Gruß
    W.Jensch

    • Soeren

      25. Februar 2014 at 21:03

      Hallo Herr Jensch,

      die Fahrweise kann natürlich immer ein Grund sein, aber auch seitens des Handels ein Vorwand. Ich gehe davon aus es hat sich bei Ihnen die Felge am Hinterrad des Fahrrads verabschiedet, weil diese entweder nicht sauber eingespeicht wurde oder einfach für die Last zu wenige Speichen hatte. Probieren Sie es mal mit deutlich mehr Speichen und einer höheren Investition ins Hinterrad. Besonders bei Gepäckträger mit Seitentaschen und Anhänger kommen Hinterräder schnell an ihre Grenzen.

      Ich empfehle Ihnen, wenn Sie in der Nähe wohnen, durchaus auch mal den Gang zur „Radmanufaktur“ in Merseburg, Adresse ist „Hölle 1, 06217 Merseburg“.

      Mit recht normalen MTB Felgen, 26 Zoll, Gepäckträger und Seitentaschen, ziehe ich den BOB ohne Probleme über 1.000 km gut beladen hinter mir her. Vor allem wenn ich nicht ans Limit (32 kg) gehe.

    • Peter

      15. März 2016 at 23:54

      Fahre seit Jahren mit dem Bob Touren und regelmäßig einkaufen.4 Kisten Wasser (9LiterPETX4=36KG)am MTB mit 50 Eurofelge mindestens zehn Jahre alt.
      Problemlos über Stock-und (Bord) stein.
      Ich würde mich der vorherigen Meinung anschließen dass der Trailer keine Schuld an zerdepperten Hinterrädern trägt noch dazu dann als Ibex mit eigener Dämpfung

      Gruß Peter

  2. St-Pedali

    3. März 2014 at 04:52

    Informativer Erfahrungsbericht zum Yak. Benutze hin und wieder selbst so einen Einspur-Yak, allerdings als Nachbau, den ich gebraucht gekauft habe. Bislang keine Probleme damit.

  3. Johannes Stadler

    17. April 2014 at 08:30

    Guten Tag,

    Sie erwähnen dass Sie den Bob Yak und einen Croozer am selben Fahrrad verwenden. Darf ich fragen wie gut sich die Kupplungen vertragen? Was hat der Croozer für eine und kommen die beiden sich in die Quere?

    Ich spiele mit dem selben Gedanken einen Bob Yak zu erstehen um ihn parallel bzw. abwechselnd mit einem Chariot Cougar 2 anzuhängen.

    Über einen kurzen Kommentar würde ich mich freuen.

    Dankeschön

  4. Soeren

    17. April 2014 at 08:39

    Hallo Johannes,

    der Bob Yak wird ja direkt auf die hintere Achse gesteckt. Dafür liegt im Lieferumfang eine neue Steckachse fürs Fahrrad dabei. Siehst Du auf diesem Bild hier: http://www.radblog.org/wp-content/uploads/2014/02/shimano-acera-schaltung.png … Da wird er einfach aufgelegt, Splinte rein und fest ist er. 🙂

    Der Croozer hingegen hat eine normale Kupplung die am Rahmen montiert wird und von der Achse ein ganzes Stück entfernt ist. Deshalb kannst Du problemlos beide Anhänger an einem Fahrrad verwenden ohne die Kupplung abbauen zu müssen. 🙂

    Beste Grüße und schöne Ostern.

  5. Andreas

    13. Mai 2014 at 09:37

    Hi,
    Für eine Tour am Donauradweg, hatte ich gerade einen Nachbau des Yak im Einsatz. Leider hatte der recht viel Spiel in den Kupplungen, so, dass er im wiegetritt sofort zu schlingern begann und im stehen unfahrbar war. Wie ist das beim Yak so?

    Ansonsten bin ich von dem Konzept einspuriger Hänger überzeugt…

    Grüße,
    Andreas

  6. Soeren

    14. Mai 2014 at 08:13

    Hallo Andreas,

    die Kupplungen sitzen fest bei Original. Er klappert auch nicht wenn man mal ein paar Schotter- oder Feldwege fährt. Vor allem aber rutscht der Anhänger nicht auf der mit Schnellspannern befestigten Achse. Im Wiegetritt bleibt er hinten gut in der Spur. Je nach dem wie stark man selbst dabei mit dem Fahrrad rechts und links schwankt, legt er sich natürlich leicht zur Seite. Das Rad vom Bob Yak beweisst Spurtreue.

    Ist für mich damals bei der Anschaffung schon sehr wichtig gewesen. Ich denke ich hätte ihn sofort wieder zum Händler geschickt, wenn er für das Geld nicht vernünftig hinterm Fahrrad rollt.

    Beste Grüße
    Soeren

    • Johannes

      29. Juli 2015 at 17:18

      Hallo Soeren,
      mein nagelneuer Bob Yak klappert ziemlich und ich wollte wissen ob das normal ist. Habe Bedenken mit dem Anhänger eine große Tour zu fahren. Die Spezialaufnahmen des Schnellspanners haben eindeutig Spiel und die Anhängekupplung auch, wenn er mit dem Bike verkuppelt ist.
      Würde mich sehr über eine baldige Antwort freuen.

      Viele Grüße
      Johannes

  7. Juerg

    1. Juni 2014 at 22:07

    Hallo Soeren, ich hätte eine Frage zu den YAK Modellen 26″/28″. Du schreibst, du verwendest deinen YAK sowohl am Bike wie auch an einem Toueren- oder Rennrad. Ist eines der beiden Modelle (26″/28″) zu beiden Radgrössen kompatibel? Da die Achshöhe ja nicht gerade wahnsinnig differiert frage ich mich wo das Problem liegt. Ich habe sowohl 26″ wie 28″ Bikesund ich möchte mir dafür nicht 2 Anhänger anschaffen 😉

  8. Soeren

    6. Juni 2014 at 21:52

    Hallo Juerg,

    ich habe den ganz normalen BOB Yak 28″ und der rollt auch am MTB mit 26″ wunderbar. Was ich nicht weiß ist wie er an einem 29″ fährt. Aber da die Unterschiede so gering sind, sollte der auch hinter solchen Rädern prima rollen. Ich kann den 28″ also wirklich für alle gängigen Größen mit gutem Gewissen empfehlen. 🙂

  9. peter

    18. Juni 2014 at 17:36

    Hallo,

    darf man erfahren auf welcher Tour und in welchem Gelände Sie die 1.000 Kilometer mit dem Anhänger gefahren sind?

    • Soeren

      18. Juni 2014 at 17:55

      Hallo Peter,

      selbstverständlich. Weite Strecken vom Donauradweg, Saale-Radwanderweg und dem Europa-Radweg 1. Das Gelände auf diesen Touren ist weitgehend gut asphaltierter Radweg. Auf die Distanz aber auch schon mal ein paar hundert Kilometer ohne Asphalt. Dann meistens fester Feldweg, Waldweg und ähnlicher Untergrund. Selten lockerer Boden wie Schotterwege. Und nie wirklich „Gelände“ in seiner ausgeprägten Form.

      Der Bob Yak musste bisher an meinem Fahrrad nicht materiell leiden. Ich werde jetzt bald eine Gepäckträger auf dem Bob Yak aufbauen. So kann ich dann noch Taschen rechts und links anbringen. Spart mir Gewicht am Fahrrad. Lieber ziehe ich es am Bob. 🙂

  10. Michael Scholz

    1. August 2014 at 12:06

    hallo, auch ich bin seit jahren ein grosser freund vom bob. du schreibst du wirst einen gepäckträger aufbauen. wie machst du das? ein kleines problemchen ist, wenn ich den bob ohne zulandung fahre, da holpert er doch etwas. fahre ihn mit einem schwalbe big apple reifen. habe damit sehr gut erfahrungen gemacht und denke erspart die federung.

    • Soeren

      4. August 2014 at 07:26

      Hallo Michael,

      in der Zwischenzeit habe ich auch auf den Big Apple gewechselt, da ich damit auch am Fahrrad sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Zum einen – wie du sagst – dämpft der Big Apple das holpern im Leerzustand deutlich, zum anderen ist der Komfort auch bei schwerer Last besser.

      Den Gepäckträger habe ich noch nicht drauf. Ich bin noch am Suchen nach der passenden Lösung. Werde es aber dann hier dokumentieren damit man es nachbauen kann. 🙂

  11. Monika

    29. September 2014 at 23:14

    2009 bin ich mit einem YAK über 2000 km von Österreeich nach Dänemark gefahren und habe diese Tour genossen !Die Tour führte mich nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf Waldböden, Schotterwegen, und festen Sand. Auf halber Strecke verlor ich das Rücklicht – ein anderer Radler hat es mir nachgebracht.
    Bahnhöfe sind ein Problem. Auf der Schiene neben den Stufen schaffe ich das Gewicht nicht und die Aufzüge sind nicht lang genug. Da ich immer alleine unterwegs bin, ist das ein Problem.
    Liebe Grüsse Mona
    Das einzige richtige Minus war aber, dass sich bei engen Kurven der Anhänger so verhakte, dass ich abräumen musste, loslösen und wieder aufpacken

  12. Rico

    12. Oktober 2014 at 00:07

    @ Monika
    Ich bin dieses Jahr auf einer Fahrradreise durch Brandenburg geradelt. Mit in unserer Gruppe waren zwei Radler mit einen Bob Yak und einer mit einen hölzernen Anhänger. Die Bob-Radler hatten das Problem mit dem Verhaken. Der Holzanhänger hatte dieses Problem nicht. Wir wunderten uns und schauten genauer hin und sahen den Unterschied. Die vertikale Achse beim Bob ist nach vorn gebeugt und die des Holzanhängers (www.upcycletrailer.tumblr.com) nach hinten. Warum die Bobs so gebaut sind, haben wir uns nicht erklären können. Egal, alle drei Anhänger sind ans Ziel gelangt und auch wieder zurück.

  13. Stübi Josef

    26. November 2014 at 12:52

    Hallo
    Komme soeben (21.11.2014)von einer Radtour in Japan zurück. Ich habe den YAK Einrad Reiseanhänger von Bob hinter mein Rennrad 28“ montiert. Die Probefahrt machte ich mit 12 kg ohne Probleme. Erst in Tokyo hatte ich 20 kg Inhalt in der Tasche. Beim Anfahren gerät die Kombination Fahrrad/Anhänger leicht ins Schlingern. Dies ist auch beim Wiegetritt so. Wenn das Rad ruhig gehalten werden kann ist das Fahren ohne Probleme. Gemäss Anleitung vom Hersteller können folgende Faktoren die Kontrolle des Gespanns beeinträchtigen:
    – Falsche Montage, inkl. Sicherungsbügel
    – Falsche Montage der Deichsel
    – Zustand der Strasse
    – Windgeschwindigkeit und –richtung
    – Fahrkönnen des Radfahrers
    – Gewicht des Fahrers im Verhältnis zum Gewicht der Anhängerfracht
    – Schwerpunkt der Fracht
    – Zustand der Laufräder (richtige Speichenspannung und Einstellung der Lager.
    Mein Gewicht ist 72 kg. Da auf meiner Route viele Lastwagen verkehrten und oft bedrohlich nahe waren, habe ich mein Vorhaben (der Küste nach um die Hauptinsel Honshu) abgebrochen. Es war mir zu gefährlich. Ich wählte 3 Standorte wo ich das Zelt aufstellte. Von hier aus unternahm ich Tagestouren. Die Tasche verschickte ich jeweils mit dem Paketdienst Yamato (ca 1700 ¥).

  14. Thomas Janßen

    6. April 2015 at 11:34

    Hallo, ich besitze einen sehr alten BoB Anhänger und habe ihn an einem 26’er MTB gezogen. Jetzt fahre ich ein 29′ MTB und der Abstand zum Hinterrad ist zu eng. Gibt es eine Möglichkeit anhand eines Adapters dieses Problem zu beheben?

    MfG Thomas

  15. Bernhard

    24. April 2015 at 13:04

    Hallo zusammen,
    möchte nur kurz beisteuern, dass ich mit dem Yak 15.000 km über Stock und Stein, über Pisten und durch Sand gefahren bin, und das Fazit ist: Einen besseren Hänger als diesen gibt es nicht!!
    Der Hänger hing an einem Tandem und war immer mit 30-45 kg beladen, also überladen, einzig die Aufhängung und die Steckachse haben darunter gelitten und wurde repariert bzw. ausgetauscht, sonst gab es in zwei Jahren damit keinerlei Probleme! Vorab habe ich den Gitterboden etwas verstärkt, da er mir nur „festlackiert“ erschien, gab aber keine Probleme damit. Als Diebstahlschutz haben wir die (im Gelände öfter mal rausfallenden) Sicherungsstifte durch kleine Schrauben ersetzt.
    Am Ende der Reise (200km vor dem Ziel, ist uns dann ein Auto hinten drauf gefahren, daher gibt es ihn leider nicht mehr…

    Kann also nur abschließend feststellen: Nicht Fragen! – Kaufen!!

  16. Thomas

    30. April 2015 at 18:58

    Hallo, ich habe meinen Bob schon über 20 Jahre und immer zusammen mit meinem MTB 26′. Jetzt habe ich mir ein 29′ MTB zugelegt und die Deichsel ist zu kurz. Gibt es einen Adapter oder hat jemand Erfahrung mit einer Deichselverlängerung gemacht?
    MfG Thomas

    • Nico

      7. April 2016 at 19:05

      Ja ich hatte das problem auch, ich habe es über einen spezialadapter lösen können. Normalerweise findest du sowas ganz schnell im Netz, einfach mal deichselerweiterung eingeben. Da muss man nur sehr vorsichtig sein, um die verlängerung dann auch korrekt anzubringen.
      Grüße

  17. Bernd Zillert

    14. Mai 2015 at 21:58

    Hallo
    Ich fahr den Bob seit 2001. Nicht als klassischen Gepäckanhänger, sondern um unseren Hund (Wolfsspitz) an unseren Mountainbike Ausfahren teilnehmen zu lassen. Um die Front hab ich mir ein stabiles Alublech zuschneiden und biegen lassen. Zusätzlich dient eine bruchsichere Kunststoffscheibe als Windschutz. So können wir lockere Ausfahrten auch über 50 km fahren. Trails, steile Abfahrten, Wurzeln sind kein Problem. Jetzt ein paar Jahre später ist meine Frau auf Ebike umgestiegen. Leider passt der Bob nicht auf das 29er Bike. Ich muss mir jetzt eine 28er Deichsel zulegen und hoffen, dass die am 29er Bike passt. Ansonsten hatte ich über die Jahre keinen Verschleiß. Ich gehe davon aus, dass der Bob nicht für den Hundetransport zugelassen ist. Ich kann mir aber keinen besseren Anhänger vorstellen.

  18. Soeren

    31. Mai 2015 at 11:29

    Für 29 Zoll Reifen braucht man beim BOB Yak eine 420mm Deichsel. Wer die hat, kann von 20 bis 29 Zoll alles vorspannen. Die kleine 360mm Deichsel ermöglicht leider nur das Ziehen mit einem bis 26 Zoll großen Reifen. Grundsätzlich sollte man bei der Neuanschaffung also direkt auf die größere Version setzen.

  19. Günter

    2. Juni 2015 at 12:38

    Hallo 🙂
    Auf Grund der verschiedensten positiven Berichte würde ich ebenfalls gern den BOB Yak für MTB 26 nutzen wollen.Jedoch ist mein Gefährt ein Haibike Fatcurve 6.10 ( fatbike…) was deutlich breitere Aufnahmen erfordert.Gibts da irgendwelche Lösungen in Form von Adaptern von denen ich nichts weis ?
    Danke schon im Voraus 🙂

    • Soeren

      3. Juni 2015 at 07:44

      Wie lang muss denn die Achse hinten sein, damit sie bei dir komplett durch passt? Am Anhänger selbst sollte es ja eher nicht scheitern. Da ist die Deichsel dann schon dehnbar. 😉 Die Achse muss halt hinten rein passen damit der Anhänger aufliegen kann.

    • Carsten

      27. Juli 2015 at 12:43

      Hallo Günter,

      soweit ich weiß, gibt es die Bob Yak-Aufnahme (Schnellspanner) in 3 Breiten. Neben der Standard-Aufnahme (bis 140 mm)noch die Tandem (145 mm)- und Santana-Tandem-Schnellspannachse (160 mm). Zu bekommen über zweipluszwei in Köln.

  20. x-pro1

    13. Juni 2015 at 19:37

    Hallo!
    Habe mir soeben einen gebrauchten BOB Yak in ebay gekauft. Zu vor habe ich im Fahrradladen mit einem Verkäufer gesprochen, welcher ihn bereits ausgiebig auf einer Italien-Tour getestet hat und nur Positives berichtete.

    MEINE FRAGE:
    Gibt es bei Scooter (z.B. dem Kickbike) auch eine Befestigungsmöglichkeit für den Yak? Diese Scooter-Achsen sind ja bekanntlich wegen der nicht vorhandenen hinteren Ritzel um einiges schmäler als bei gewöhnlichen Rädern (so breit wie die Gabel vorne).
    Soll man da einfach entsprechend lange Adapterröhrchen/Distanzstücke verwenden um die geringe hintere Aufnahmebreite auszugleichen oder lässt sich die Anhängerdeichsel zusammen drücken?

    Danke im Voraus für Tipps!

  21. Krogmann

    14. Februar 2016 at 17:01

    Hi Fahrradfreunde! Habe den Bob seit ca.25 Jahre.Bin lange Strecken mit dem Tandem gefahren.mDann mit dem MTB Al-Rahmen.

    Nun meine Frage: Fahre ein sehr leichtes MTB aus Carbon (10 kg) Fully mit Sperrung möglich.
    Kann ich den Bob dafür benutzen??
    Gruß aus Berlin, Jürgen

  22. Antonia Scheuermann

    12. April 2016 at 22:56

    Kann man den Bob Yak auch bei Steckachse montieren, bzw. anhängen? Oder geht das nur mit Schnellspanner?

  23. Antonia Scheuermann

    12. April 2016 at 23:01

    Bin letztes Jahr am Stück 1200 Kilometer mit dem Bob Yak 18 gefahren. Teilweise wirklich auch über Stock und Stein und hatte überhaupt kein Problem. Die Ladung hatte gut 30 Kilo

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