Continental Grand Prix Attack / Force Faltreifen im Test

Continental Grand Prix Force/Attack
Continental Grand Prix Force/Attack

Die Continental Grand Prix Attack und Force im Test. Ich habe mir die Reifen-Kombination erstmals 2013 gekauft und fahre sie heute, 2019, noch immer. Jährlich kommen ein paar tausend Kilometer auf die Rennradreifen drauf und ich muss sagen, ich bin weiterhin davon überzeugt. Bisher habe ich mich jährlich für einen frischen Satz entschieden.

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Continental Grand Prix Force III Faltbar Reifen, schwarz, 700x25C 25-622
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Continental Grand Prix Force neu und alt
Continental Grand Prix Force neu und alt
Continental Grand Prix Attack neu und alt
Continental Grand Prix Attack neu und alt

Technologie

Das Set besteht aus dem Continental Attack und Force. Der Attack ist der Vorderradreifen und 22 mm breit. Der Hinterradreifen heißt Force ist 24 mm breit. Der Sinn dahinter ist einfach. Der Force muss die Kraft übertragen und sorgt für mehr Komfort, da er nicht so schmal wie der Attack ist. Continental hat das umgesetzt, was eigentlich jeder weiß und schlüssig ist, aber in der Praxis selten Anwendung findet. Der Vorderreifen muss Grip haben und die Lenkbewegungen direkt umsetzten. Er schneidet sich sinnbildlich durch die Luft. Somit ist es sinnvoll ihn dünn zu halten, um den Windwiderstand zu minimieren. Dieses System heißt „TPS – TirePositioningSystem®â€œ

Auch beim Pannenschutz hat Continental mitgedacht und den „Vectran™ Breaker“- Stoff in seine Reifen gelegt. Dieser Stoff besteht aus geschmolzenen Flüssigkeitspolymer Vectra und wird zu einem Garn verarbeitet. Die Stoffeinlage besitzt eine enorme Reisfestigkeit und schütz effizient vor dem Aufschlitzen.

Die größte Herausforderung für Continental war der Spagat zwischen Haftung, Laufleistung und Rollwiderstand. Die Lösung ist eine neue Gummimischung, die „BlackChili Compound“ heißt. Laut Continental haben die Reifen mit der neuen Technologie gegenüber den Silika Reifen einen um 26 % niedrigeren Rollwiderstand, einen um 30 % höheren Haftungswert (Grip) und eine um 5 % höhere Laufleistung.

Eigene Erfahrung

Als Endverbraucher, können einen diese Zahlen jedoch relativ egal sein. Wichtig ist, dass die Ergebnisse beim Fahren stimmen! Zum zweiten Mal bin ich nun auf das Rennradreifen-Set umgestiegen und hatte nun zweimal das Vergnügen ein neues Fahrerlebnis zu spüren. Beim ersten Mal bin ich vom Schwalbe Ultremo und jetzt vom Stelvio auf den Force und Attack umgestiegen. Beide Male fühlte sich die nächste Fahrt leichter an. Äpfel mit Birnen möchte ich hier nicht vergleichen.

Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass man die Preis- und Qualitätsunterschiede insbesondere zu günstigen Reifenmodellen spürt. In den Kurven fühlt es sich so an, als ob ich auf Schienen fahre und die Spur sicher halten kann. An der Traktion des Hinterrades finde ich auch nichts zu meckern. Pannen hatte ich bisher wenig. Ich hatte nur einen Platten auf 2500 km und dieser war durch einen Stich am Hinterrad hervorgerufen. Wie die meisten Rennradfahrer, vermeide ich es aber auch auf einen anderen Untergrund wie Asphalt zu fahren.

Continental Grand Prix Attack (gebraucht)
Continental Grand Prix Attack (gebraucht)

Fazit

Ich kann das Reifenset (Force / Attack) von Continental nur weiterempfehlen. Die zwei Fahrten, nachdem ich die Reifen frisch aufgezogen hatte und gefühlt schneller bei gleicher Kraftanstrengung voran kam, hatten mich überzeugt. Das die Reifen nach zwei Jahren noch nicht porös sind bestätigt die Haltbarkeit. In Kurven fühle ich mich sicher und auch bei Nässe habe ich nicht das Gefühl die Kontrolle über mein Fahrrad abzugeben.

Update Juli 2019: Der Testbericht / Erfahrungsbericht ist ursprünglich aus 2015, wo ich bereits zwei Jahre mit dem Continental Grand Prix Attack und Force unterwegs war. Jetzt haben wir 2019 und es hat sich an meiner Meinung zu diesem Reifenset nichts geändert. Ich kann immer noch empfehlen die Reifen selbst mal auszuprobieren. Sie erweisen mir jedes Jahr einen guten Dienst.

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