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Fahrradcomputer

Fahrradcomputer: Sigma BC 14.12 ALTI Test

Sigma BC 14.12 alti

Seit 2013 ist der Sigma BC 14.12 ein zuverlässiger Fahrradcomputer an meinem Rennrad. Der Sigma BC 14.12 Test soll zeigen, was der Tacho kann und warum ich ihn bis heute (2016!) immer noch sehr gerne am Rennrad und MTB fahre.

Um den Fahrradcomputer „Sigma BC 14.12 ALTI“ zu testen habe ich ihn an mein Scott Rennrad montiert. Gefahren bin ich mit diesem Tacho jetzt insgesamt 141 Kilometer. Für einen Testbericht ist diese Entfernung durchaus ausreichend. Dabei habe ich ihn bei Dunkelheit, Regen und an normalen sonnigen Tagen getestet. Da er wasserdicht ist machte ihm das Spritzwasser bei Regen nichts aus. Wegen der Hintergrundbeleuchtung könnte ich auch bei Dunkelheit die Werte per Klick abrufen.

Sigma Radcomputer BC 14.12, weiß, 04150
Preis: EUR 33,66
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Der Preis von knapp 32 Euro online ist wirklich überschaubar. Sigma bringt hier allerdings einen Fahrradcomputer der mit Kabel funktioniert und keine Funkverbindung hat. Somit muss man vom Lenker zur Gabel geschickt wickeln damit die Kabel nicht zu unschön wirken.

Ich persönliche sehe das nicht als echtes Manko in der Anwendung sondern nur mit Blick auf die zeitliche Entwicklung etwas kritisch. Heute sind Funk-Fahrradcomputer einfach reif für den Markt und Sigma bietet da auch einige Modelle wie den 1609 STS.

So ein Kabel vom Computer zum Sensor ist für mich okay. Der Vorteil liegt eindeutig in der schnellen Datenübertragung. Während ein Funk-Computer ein paar Sekunden benötigt und auch nicht in Echtzeit die Daten aufs Display bringt glänzt der Sigma BC 14.12 natürlich mit sofort verfügbaren Daten. Auch während der Fahrt wird die Geschwindigkeit sofort aktualisiert und nicht nur um Zwei-Sekundentakt.

Bedienbarkeit durch vier Tasten

Die Bedienung funktioniert während der Fahrt problemlos. Die vier Tasten erlauben ein schnelles durchwechseln der Funktionen. Sie sind am oberen und unteren Rand angebracht. Der Vorteil: Wenn ich eine Funktion suche und versehentlich einen Klick zu viel mache, kann ich mit der benachbarten Taste wieder zurück. Spart viele Nerven denn man muss nicht erneut alle Funktionen durchwechseln.

Außerdem sind unten auf den Tasten die Hauptfunktionen: Strecke, Fahrtzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit und maximale Geschwindigkeit. Oben auf den Tasten befinden sich Höhenmesser, Uhrzeit, Gesamtstrecke, Temperatur, Gesamtzeit etc.

Auch mit Winterhandschuhen konnte ich den Fahrradcomputer treffsicher bedienen.

Funktionen im Überblick

  • Aktuelle Geschwindigkeit
  • max. Geschwindigkeit
  • Tagesstrecke
  • Gesamtstrecke
  • Gesamtfahrtzeit
  • Tagesfahrtzeit
  • Uhrzeit
  • Vergleich aktueller Geschwindigkeit mit Ø Tempo
  • Temperatur
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Höhenmesser
  • Aktuelle Höhe
  • Höhe bei Start
  • Tageshöhenmeter bergauf
  • max. Tageshöhe
  • Gesamthöhenmeter bergauf
  • 7 Sprachen

Bei mir wurde der Fahrradcomputer am Rennrad direkt auf den Vorbau montiert. Er ist auch für die Montage direkt am Lenker geeignet. Zum einen ist der auf dem Vorbau schön in der Mitte vom Fahrrad und zum anderen habe ich ihn besser im Blickfeld.

Das Kabel ist natürlich zu sehen. Auf dem folgenden Bild mal ein Eindruck davon wie mein Scott CR1 durch den BC 14.12 aussieht. Wirklich schlimm ist da echt nichts.

Sigma BC 14.12 am Scott CR1

Mein Fazit

Herzfrequenz und Trittfrequenz kann mit diesem Modell nicht gemessen werden. Sollte man in dieser Preisklasse auch auf keinen Fall erwarten. Meistens würde die Qualität dann stark leiden.

Die Anzahl der Funktionen, die Bedienbarkeit und die Praxis haben mir den Sigma BC 14.12 sehr schmackhaft gemacht. Wenn sich jemand nicht an der Kabelverbindung stört und ein umfangreiches Produkt sucht, der soll diesen Fahrradcomputer kaufen. Sehr gutes Modell zu einem absolut fairen und vermutlich unschlagbar guten Preis.

Sigma BC 14.12 Video – Funktionen

Sigma BC 14.12 bei Nacht

Zum ersten Mal konnte ich meinen Sigma BC 14.12 nun bei einer Nachtfahrt testen. Er musste mich auf einer 322 km Tour durch die Mecklenburger Seenplatte begleiten. Dabei fuhr ich von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang mit der integrierten Hintergrundbeleuchtung. Auf die musste ich mich wegen der Durchschnittsgeschwindigkeit verlassen. Und ich konnte mich drauf verlassen. Es war zu jederzeit alles zuverlässig ablesbar. Auch während der drei Stunden in denen es regnete und das Display nass war, konnte ich den Sigma BC 14.12 gut lesen.

Fahrradcomputer auf Kopfsteinpflaster

Außerdem will ich an dieser Stelle die Halterung loben. Sigma hat eine wirklich gute Konstruktion gebaut. Unterwegs musste ich viel Kopfsteinpflaster fahren. Teilweise auch mal mehrere Kilometer am Stück. Der Fahrradcomputer hat sich nicht bewegt.

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Ich denke genau das würde ihn auch am Mountainbike auszeichnen. Wenn ich dort noch keinen anderen Tacho hätte, wäre es dieses Modell.

Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der VĂ€tternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

6 Comments

6 Kommentare

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  3. Rennradler Jörg

    21. Juli 2014 at 22:55

    Hallo Soeren,

    ich habe auch schon gute Erfahrungen mit dem Sigma gemacht. Das Kabel ist fĂŒr mich ein großer Vorteil, sonst mĂŒsste man viel öfters die Batterien wechseln. Und ich hatte bei richtiger Verlegung noch nie KabelbrĂŒche… aber viele Nutzer schreiben oft von Funkproblemen besonders bei Einsatz von LED Leuchten etc.

    Also weiterhin gute Rennradrunden

  4. Pingback: VDO A4 Fahrradcomputer fĂŒr Einsteiger â€ș Radblog

  5. Jupp Krauss

    23. August 2015 at 16:47

    Kopfsteinpflaster:

    ich wĂŒrde mir etwas mehr ObjektivitĂ€t erhoffen, den leider ist es bei meinem BC 14.12 so, dass die Geschwindigkeit – ist die einzige welche ĂŒber den Sensor reinkommt und an die Elektronik abgegeben wird – sehr instabil arbeitet, Beispiel ich fahre Tempo 23 km/h, nach kurzer Zeit springt die Geschwindigkeitsanzeige auf 37 km/h, dann zurĂŒck auf 23 km/h und plötzlich fahre ich 45 km/h, kann nicht sein. Meine Vermutung geht auf die Kontakte der Fahrradaufnahme (Bajonettverschluss) zu dem Minicomputer, das diese nicht richtig kontaktieren in dem Augenblick wo das Signal vom Sensor, an der Gabel angebracht eingeht, von wegen Kopfsteinpflaster, dabei fahre ich vorwiegend asphaltierte Straßen.

  6. Mountainbiker Florian

    24. Mai 2016 at 20:38

    Hey, habe mir selber den Fahrradcomputer zugelegt. FĂŒr den Preis ist es echt ein schönes Modell vor allem das Höhenmess-System von Sigma hat mich dabei ĂŒberzeugt.

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