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Fahrradreifen

Rennradreifen Testbericht: Schwalbe Durano Plus

Schwalbe Durano Plus

Der perfekte Pannenschutz am Rennrad. Mit dem unplattbaren Schwalbe Durano Plus fahre ich bereits im zweiten Jahr und bin nun über die 5.000 km hinaus. Wohlgemerkt, ohne dabei den Reifen zu wechseln. An sonnigen Tagen und auch bei Regen, der Schwalbe Durano Plus bringt mein Rennrad und mich beständig ins Ziel. Auch Wettbewerbe bestreite ich mit diesem Reifen.

Schwalbe Durano Plus im Test

340 g bringt ein Reifen auf die Wage. Das sind einige Gramm mehr als der Ultremo ZX und auch fast 140 g mehr als der Schwalbe One. Der Grund liegt im Pannenschutz. Wer einen unplattbaren Reifen am Rennrad will, muss dieses Gewicht akzeptieren. Ich nehme es gerne hin, denn so bin ich seit über 5.000 km mit dem Rennrad ohne Panne unterwegs.

Schutz bietet eine 5 mm starke Schicht aus Spezialkautschuk. Dieser „SmartGuard“-Gürtel hält spitze Gegenstände ab. Selbst wen eine Heftzwecke überfahren wird und diese im Reifen stecken bleibt, kann sie nicht bis zum Schlauch durchdringen sondern steckt nur im Kautschuk. Reifen mit SmartGuard haben Pannelschutzlevel 6. Es ist der maximale Schutzlevel den ein Reifen bis heute erreichen kann.

Die Gummimischung ist ein guter Kompromiss zwischen einem sehr harten und einem weichen Rennradreifen. Bei nasser Fahrbahn bietet er einen ebenso guten Grip wie auf kalter Strecke. Im Trocknen ist er natürlich hervorragend und muss sich auch vor reinrassigen Rennradreifen nicht verstecken. Natürlich wäre er im Profisport wegen seines Gewichts etc. nicht zu nutzen, aber da fahre ich nicht. Rennrad fahren ist mein Hobby und ich will sicher von A nach B und zurück. Möglichst ohne Pannen damit ich keine unnötige Arbeit habe. Und das gewährleistet mir der Schwalbe Durano Plus.

Vor einem Durchschlagplatten muss ich mich ebenfalls nicht fürchten. Da die Kautschuk-Einlage gleichzeitig auch heftige Stöße durch Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher und andere Hindernisse dämpft, kommt es hier nicht zu leicht zu einer Panne durch einen Schlag.

Von der Mecklenburger Seen Runde (322 km) bis zur Vätternrundan (300 km) und vielen kleineren Touren zwischendurch, schützt mich der Schwalbe Durano Plus. Manchmal wird man belächelt. Besonders wenn jemand einen Schwalbe One oder Schwalbe Ironman fährt und stolz auf seinen neuen Erwerb ist. Keine Frage, die beiden Reifen sind qualitativ die besten am Markt. Aber eben anfälliger für Pannen.

Preise für den Schwalbe Durano Plus

Ein Reifen kostet um die 30 bis 35 Euro in der faltbaren Version. Absolut kein hoher Preis. Der hält je nach Kilometern die nächsten 2, 3, 4 oder sogar 5 Jahre und schützt zuverlässig vor Pannen.

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Fazit

Völlig ausgeschlossen sind Pannen auch mit dem Durano Plus nicht. Aber das sind sie bei keinem Reifen. Schwalbe gibt jedem Radfahrer hier einen optimalen Schutz mit auf die Straße. Wer wie ich, jedes Jahr mehrere tausend Kilometer fährt und auch Wettbewerbe fährt, sollte überlegen was ihm wichtiger ist. Federleicht unterwegs zu sein und Pannen einzukalkulieren, oder einfach Sicherheit am Reifen und dafür kein Zeitverlust durch Reparaturen.

Update nach einem Jahr

Seit Juni 2014 fahre ich den Schwalbe Durano Plus sehr aktiv und fast täglich. Auf meinem ersten Satz habe ich inzwischen 10.870 km runter. Langsam kommt der Reifen an sein technisches Limit, da der Gummi abreibt. Ich werde nun einen neuen Satz Durano Plus montieren.

Mit dem Satz war ich sehr zufrieden und hatte tatsächlich keine Pannen. Zwischendurch habe ich Kieselsteine und anderen Schmutz immer wieder von der Lauffläche entfernt. Fast 11.000 Kilometer habe ich bisher mit keinem anderen Rennradreifen geschafft. Von Bekannten habe ich aber ähnliche Distanzen mit dem gleichen Reifen gehört.

Für mich bleibt der Schwalbe Durano Plus unangefochten die Nummer 1 beim Pannenschutz am Rennrad. Ich fahre die letzten Monate der Saison 2015 nun mit einem frischen Satz und hoffe, auch mit diesem keine Pannen zu haben.

Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der VĂ€tternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

3 Comments

3 Kommentare

  1. michael markus

    3. Oktober 2014 at 18:09

    Mein FahrradhÀndler hat mir diesen Reifen empfohlen.Ich fahre etwa 5000km im Jahr u.bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Produkt.

  2. Marcus

    16. August 2015 at 09:57

    Moin! Danke fĂŒr den tollen Bericht – die darin genannten Punkte sind es, warum ich mich fĂŒr den Durano Plus entschieden habe. Zuvor bin nich mit dem Durano (ohne Plus 😉 )mehrere tausend Kilometer ohne Panne gefahren und möchte jetzt noch sicherer unterwegs sein…

    DOCH: ich habe sehr große Schwierigkeiten, den Reifen auf die Felge zu bekommen – geht eigentlich nicht. Gibt es da einen genialen Tipp von Dir? Vielen Dank und Gruß Marcus

    • Soeren

      19. August 2015 at 08:40

      Hallo Marcus, ich kann dir hier schon mal unser Reifenwechsel-Video zeigen: https://www.youtube.com/watch?v=RRNfsHv8P-Q … ist noch nicht im Blog online, aber kannst du dir auf Youtube ansehen. Eventuell hilft dir das schon? Ich hatte bisher mit dem Durano Plus beim Wechsel keine Probleme, die ich nicht auch mit normalen Reifen hĂ€tte.

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