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Radtouren

Radtour: Merseburg, Freyburg, Merseburg

Freyburg

Im August habe ich eine kleine Radtour von Merseburg aus unternommen. Gefahren bin ich von Merseburg über Freyburg, Naumburg, Weißenfels und Bad Dürrenberg zurück nach Merseburg. Es war eine Rundfahrt mit einer Distanz von 88,01 km. Um auch Fotos machen zu können habe ich mir insgesamt 5 Stunden und 4 Minuten Zeit für die Distanz gelassen. Mit dem Mountainbike versteht sich, da Waldwege und kurze Etappen auf Feldwegen mit dabei waren und das Rennrad deshalb nicht kompatibel war.

Start der Tour

Gleich morgens gegen 08:00 Uhr habe ich die Tour begonnen. Mein erstes Ziel war ein mir sehr bekannter Ort, der Geiseltalsee. Hier fahre ich nahezu jede Woche meine 45 km Tour um in Bewegung zu bleiben. An diesem morgen sollte es aber keine Rundfahrt geben sondern nur eine Teilstrecke. Das Wetter spielte sehr gut mit.

Der Geiseltalsee nahe Merseburg

Der Geiseltalsee nahe Merseburg

Nach den ersten 15 km traf ich noch einen Kollegen der an diesem Tag bei der Tour mitfahren wollte und dies auch tat. Wir fuhren ab dem beschaulichen Ort Braunsbedra gemeinsam weiter in Richtung Freyburg. Dies sollte unter nächstes Ziel werden.

Der Weg nach Freyburg führte uns kurz über eine Landstraße, anschließend zwischen Feldern entlang. Hier war der Weg absolut nur für ein Mountainbike ausgelegt. Ich würde selbst mit einem Trekking-Rad hier meine Probleme bekommen. Nach diesem Abschnitt wurden wir aber mit einem großzügigen Waldstück belohnt. Vom Wald aus gab es noch schnell einen kurzen Blick zurück über die Felder.

Waldweg nach Freyburg

Waldweg nach Freyburg

Die Dunkelheit im Wald ist nicht real. Es liegt an der Handykamera weil ich ins Licht fotografiere. Der Waldweg ist ziemlich fest und schön breit angelegt. Tageslicht gibt es ausreichend.

fester Waldweg nach Freyburg

fester Waldweg nach Freyburg

Die Radtour ist für mich eine Vorbereitung auf meine 250 km Tour von Berlin nach Leipzig gewesen. Es sollte zugleich die letzte Trainingsfahrt für die lange Tour werden, aber ohne jedes Verletzungsrisiko. Daher wurde es auch eine sehr gemütliche Tour mit vielen Bildern.

Nach dem Wald waren wir ziemlich direkt in Freyburg. Bis hier hatten wir 30 km seit Merseburg auf dem Tacho. Da wurde es Zeit für ein paar weitere Fotos. Denn Freyburg ist es wert mal mit dem Fahrrad erkundet zu werden.

Der Bergfried

Der Bergfried

Freyburg

Freyburg

Freyburg Schloss

Zuletzt noch ein Blick in die Ferne.

Aussicht in Freyburg genießen

Aussicht in Freyburg genießen

Von Freyburg nach Naumburg

Die Strecke von Freyburg nach Naumburg führte uns entlang auf dem Unstrut-Radwanderweg. Von jetzt an hatte die Tour keine Herausforderungen mehr. Die ersten 30 Kilometer waren durch die Felder und Steigungen noch etwas fordernd.

In die Stadt Naumburg sind wir nicht reingefahren. Wir haben uns auf dem Radweg gehalten und sind dann direkt auf den Saale-Radwanderweg abgebogen. Sicher hätte es auch in Naumburg noch einige schöne Plätze gegeben aber mein Ziel war es Fahrrad zu fahren. Schließlich war auf der 250 km Tour die bald anstand auch kein ständiger Halt geplant.

Weißenfeld und Bad Dürrenberg als letzte Zwischenziele

Bis Naumburg waren es etwa 43 Kilometer und ohne Halt ging es weiter in Richtung Weißenfels. Dort sind wir gemeinsam nach etwa 60 km Gesamtstrecke angekommen und haben an der Saale noch eine kleine Pause gemacht um Wasser zu tanken.

Kurze Pause an der Saale

Kurze Pause an der Saale

Nach 75 km waren wir in Bad Dürrenberg angekommen. Die letzte Stadt auf unserer kleinen Tour. Wir nutzten dies für eine letzte Pause bevor es nach Merseburg weiterging.

Zurück nach Merseburg

Nun waren es nur noch ca. 13 km die ich bis Merseburg hatte. Das dauerte im Vergleich nur noch ein paar Minuten. Immer entlang der Saale auf dem Radwanderweg bis in die Stadt hinein.

Im gefahrenen Tempo von knapp über 5 Stunden haben mir die 88,01 km auf dem Mountainbike nichts ausgemacht. Da ich vorher lange nur Rennrad fuhr und die Haltung auf dem Mountainbike nicht ganz meinen Gewohnheiten entsprach, war ich sehr zufrieden. Es war für mein neues BMC Rad die erste und einzige längere Tour vor den 250 km von Berlin. Und es hat sich bewährt. Ich bin mit dem Fahrrad sehr zufrieden.

Heute kann ich auch sagen, dass ich selbst nach den 250 km noch immer sehr zufrieden mit dem Mountainbike bin. Einen Bericht über die 250 km werde ich auch demnächst noch schreiben.

Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der Vätternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

3 Comments

3 Kommentare

  1. Mario Schröder

    6. November 2013 at 21:38

    Du bist in meiner alten Wahlheimat gewesen 😮

    • Soeren Eisenschmidt

      6. November 2013 at 22:13

      Klar, hier lohnt es sich halt auch mal mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. 🙂 Gehört ja in der Region mit zu den schönsten Orten.

  2. Herr Ritzel

    8. November 2013 at 01:08

    Hallo Soeren, schöner Bericht! Und wie heißt es doch immer in „Fachkreisen“: ein Kilometer auf’m MTB sind mindestens zwei auf’m Renner 😉 Ich wildere streckenmässig gern in Deiner Region und werde am Sonntag nach Granschütz zu den Mitteldeutschen Crossmeisterschaften radeln. Vielleicht sieht man sich dort? Ich bin, mit Sicherheit, das einzige RITCHEY-Swiss-Cross-Rad auf dem Parcours (als Zuschauer…)

    http://ritzelconnection.wordpress.com/bewegungsmelder/

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