HELMMATE: Das Helm Case im Test

HelmMate Testbericht

Vor einigen Wochen erhielt ich von HELMMATE das „Helm Case“ fĂŒr einen Testbericht zur VerfĂŒgung gestellt. Heute möchte ich es euch vorstellen und meinen Eindruck dazu schildern. Außerdem hatte ich das Case einige Zeit im Praxiseinsatz. Ich wollte herausfinden wie andere Leute darauf reagieren und ob es Interessierte auf den Plan ruft, die meinem Helm „an die WĂ€sche“ wollen.

Wie funktioniert HELMMATE?

Dazu bin ich mit dem Produkt in die befreundete Radmanufaktur gegangen. Niemanden geringeren, als Inhaber Matthias Proske, stellte ich den HELMMATE kurz vor. Spontan entstand dabei folgendes Video, welches euch vorab einen Eindruck vom Produkt geben soll.

HELMMATE Testbericht

HELMMATE kostet nur ca. 34 Euro und kommt in einem silbernen Beutel verpackt, der per Zip-Verschluss zu öffnen und jederzeit wieder zu schließen ist. In der Verpackung befindet sich die Satteltasche samt „HelmĂŒberzieher“ der direkt mit dieser verbunden ist. ZusĂ€tzlichen Stauraum gibt es in der Tasche also nicht.

Die Befestigung erfolgt direkt unter dem Sattel mit nur einer Schraube und dauert wenige Sekunden. Das passende Werkzeug liegt dem HELMMATE bereits bei.

Um HELMMATE im Alltag einzusetzen ist es nur nötig die Satteltasche zu öffnen und das Case herauszuziehen. Dann ĂŒber den Sattel ziehen und fertig. Jetzt den Helm ins Case legen. Reißverschluss schließen und mit dem beiliegenden Schloss verriegeln. Dadurch ist der Helm vor Diebstahl geringfĂŒgig geschĂŒtzt, da ein Aufschneiden des Case notwendig wĂ€re. Unbestritten, dies ist möglich. Mir ist es in vier Wochen Testeinsatz nicht passiert.

Beim Schloss handelt es sich um ein kleines Zahlenschloss mit einer dreifach-Kombination. FĂŒr diesen Einsatzzweck ist es vollkommen ausreichend.

HELMMATE ist ein atmungsaktives Case das den Helm von unten mit Luft versorgt. Von oben und seitlich ist es vollkommen wasserdicht und lĂ€sst auch bei starkem Regen keinen Tropfen Wasser an den Helm oder Sattel. Die Satteltasche samt Inhalt ist daher nicht nur was fĂŒr Leute die ihren Helm am Fahrrad ablegen wollen sondern auch fĂŒr jeden der einen trockenen Sattel und Helm bevorzugt.

Offizielles Video

Fazit

Vier Wochen im Alltag am Mountainbike. Zugegeben, es sah am Mountainbike etwas gewöhnungsbedĂŒrftig aus. Aber es war das einzige Bike woran ich es fast tĂ€glich nutzen konnte. Die 350 Gramm Eigengewicht sind in Ordnung. Vielleicht findet sich aber fĂŒr die Zukunft eine Lösung wie man noch Gewicht sparen kann. An einem Citybike wird man es nicht wirklich merken.

Ein paar Leute haben mich darauf angesprochen was das ist. Waren aber eher neugierig und interessiert, statt skeptisch. Ich bin insgesamt mit einem positiven Grundrauschen aus dem Test gegangen. Niemand hat mein HELMMATE angefasst ohne das ich es erlaubte. Keiner versuchte es aufzuschneiden oder anderweitig zu öffnen. Kein Regen konnte meinen Helm duschen und auch mein Sattel blieb stets trocken. Da werde ich es definitiv vermissen. Denn am MTB bleibt es nicht dran. Es darf nun gerne bei meiner Frau am City Bike weiterhin den willkommenen Dienst leisten.

34 Euro fĂŒr ein sinnvolles Produkt was mir gut gefĂ€llt. Ich wĂŒrde HELMMATE jederzeit weiterempfehlen. Design ist ansprechend und das Handling absolut top. Es öffnen sich einfach und ist auch innerhalb von Sekunden wieder verstaut. Kein ewiges Stopfen wie bei SchlafsĂ€cken und Zelten. 😉

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Ich fahre seit vielen Jahren Mountainbike und seit 2013 Rennrad. Mit dem Rennrad nehme ich an großen Events wie der VĂ€tternrundan in Schweden oder der Mecklenburger Seen Runde teil.

1 Kommentar zu HELMMATE: Das Helm Case im Test

  1. Interessanter Artikel. Aber jetzt meine Frage, ich habe mir das Video angeguckt und finde, dass der Helm so ziemlich leicht zu klauen ist, indem man die Folie aufschneidet oder?
    Und leider klauen die Diebe heut zu tage ja alles, egal ob Sattel oder Helm….

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